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Aufnahmen machen nur in der kalten Jahreszeit Sinn

Wärmebildkamera kommt aufs Smartphone

16.12.2015, 08:30

Smartphone
Klein und kompakt: Thermographie per Smartphone. © Seek Thermal

Wärmebildaufnahmen haben jetzt wieder Hochkonjunktur, sind diese doch vor allem in der Heizperiode zwischen November und April sinnvoll. Die Aufnahmen stellen Lecks im Wärmeschutz, etwa bei Fenstern und Türen oder Rollladenkästen bildlich dar und erlauben so eine wichtige Analyse im Vorfeld der Planung und Renovierung.

Seek Thermal, Wärmebildkameraspezialist aus den USA, integriert diese Technologie nun in kompakte Aufsteckkameras für Smartphones und Tablets. Eine ähnliche Lösung als Wärmebildkamera fürs Iphone hat auch Konkurrent Flir 2014 vorgestellt.

Energetische Sanierung, Energieeffizienz und Dämmung sind im Zuge der Energiewende zu zentralen Themen geworden. Bevor die Sanierung jedoch in Angriff genommen wird, steht eine gründliche Bestandsaufnahme des Ist-Zustands der Immobilie. Im Rahmen solcher energetischen Sanierungen bieten Innen- und Außenthermographien Hinweise.

Mussten solche Aufnahmen bisher auf Grund der hohen Anschaffungskosten der Kameras von professionellen Dienstleistern wie Handwerksbetrieben, Energieberatern, Architekturbüros oder Bauingenieuren angefertigt werden, kann nun jeder Immobilienbesitzer zu überschaubaren Kosten selbst Wärmebilder von seinem zu sanierenden Objekt anfertigen. Zielgruppe der Wärmebildkameras von Seek Thermal sind deshalb Hausbesitzer und Hausverwaltungen, die ihre Immobilien im Rahmen energetischer Sanierungen auf Wärme- (oder Kälte-)Verluste überprüfen wollen.

Die Kameras Seek Thermal Compact und Seek Thermal Compact XR sind jeweils für Iphone- und Android-Geräte erhältlich. Sie enthalten einen auf militärischen Standards beruhenden Temperatursensor sowie spezielle Chalkogenid-Linsen, um Wärme zu lokalisieren, aufzunehmen und diese Temperaturwerte und Verläufe für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Mit einem Gewicht von weniger als 20 Gramm erzeugen die Kameras Thermoaufnahmen mit einer Auflösung von 206 x 156, beziehungsweise mehr als 32.000 Thermal-Pixeln.

Für die Auswertung der Infrarotbilder stehen verschiedene Methoden der Temperaturmessung zur Verfügung. Helle Farben markieren wärmere Bereiche als dunkle Farben. Bei einer Außenthermographie bedeuten die hellen Bereiche die Schwachstellen, bei einer Innenthermographie sind dagegen die dunklen Farbtöne die Leckagen. So können Hausbesitzer rasch die Isolation ihres Gebäudes überprüfen und die Ursache von Wärmeverlusten identifizieren. Quelle: Seek Thermal / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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