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Kleine Fensterhersteller verschwinden vom Markt

VFF legt Strukturanalyse der Fenster- und Türenbranche vor

17.03.2016, 10:46

Der Konzentrationsprozess in der Fenster- und Türenbranche setzt sich fort. Aktuell gibt es in Deutschland 2.319 Hersteller, 300 weniger als 2011. Das berichtete am Rande der Fachmesse fensterbau frontale Professor Dirk Hass vom Künzelsauer Institut für Marketing, das im Auftrag des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) eine Strukturanalyse erstellt hat.

Seien es in der Vergangenheit vor allem die sehr kleinen Hersteller gewesen, die den Anstieg der Produktionskosten nicht durch steigende Preise wieder hereinholen konnten, treffe das inzwischen auch auf mittelgroße und große Unternehmen zu, so der Wissenschaftler auf der Messe in Nürnberg. Allerdings trifft es die Kleinen nach wie vor härter. Im Durchschnitt sind die Herstellungskosten der Studie zufolge seit 2011 um rund 6,5 Prozent gestiegen. Bei den großen Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern fiel der Anstieg mit 5,5 Prozent jedoch deutlich moderater aus, als bei kleinen Unternehmen mit bis zu vier Mitarbeitern, die mit Steigerungen der Produktionskosten von durchschnittlich rund 10,9 Prozent zu kämpfen hatten. Gleichzeitig legten die Verkaufspreise nur um 3,5 Prozent zu.

Der Anstieg der Produktkosten ist im Wesentlichen auf die geänderte Produktbeschaffenheit – höhere Wärmedämmung durch mehr Bautiefe und andere Verglasungen – zurückzuführen.

Mit rund 60,5 Prozent waren 2015 weit mehr als die Hälfte der Unternehmen im Bereich Holzfenster tätig. Jedes dritte Unternehmen stellte Fenster aus Kunststoff oder Holz-Metall her. Ähnlich sieht es bei den Herstellern von Haustüren aus: 3.614 der 5.804 Haustürenhersteller – das sind etwa. 62,3 Prozent – stellten 2015 Haustüren aus Holz her. Wie bei den Fenstern dominieren diesen Werkstoff überwiegend kleinere Produzenten. Außerdem stellte 2015 fast jedes dritte Unternehmen Haustüren aus Kunststoff und Holz-Metall her. Beim ergänzenden Produktionsprogramm dominiert nach wie vor der Wintergarten, der von 41 Prozent der Unternehmen ergänzend produziert wird. Auch Innentüren (30 Prozent), Treppen (19 Prozent), Fassaden (27 Prozent) sowie Rollläden und Markisen werden von den Fenster- und Haustürherstellern ergänzend produziert. Quelle: VFF / sth

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