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Angebot läuft bis Ende November

Verbraucherzentrale berät kostenlos zu Wärmedämmung

26.09.2016, 08:30

Montage BASF Wallsystems
Die Verbraucherzentrale berät zu Wärmedämmung. © BASF

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringern Verbraucher nicht nur ihre Heizkosten, die verbesserte Gebäudehülle mache das Wohnen auch komfortabler und schützt das Haus vor Feuchtigkeit und Schimmel, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale.

"Durch kritische Medienberichte über Wärmedämmungen sind viele Verbraucher unsicher geworden", erklärt Martin Brandis, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. "Die häufigsten Kritikpunkte: Wärmedämmungen sind zu teuer und bergen Risiken für das Gebäude." Deshalb rät der Experte Verbrauchern zunächst, sich ausführlich beraten zu lassen.

Im Rahmen einer Energieberatung wird geklärt, ob eine nachträgliche Dämmung überhaupt in Frage kommt, und welche Dämmmaßnahmen geeignet sind. Dazu erhalten Verbraucher erste Einschätzungen zu Kosten und Energieeinsparung. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zu weiteren vielleicht notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Wer sich für eine Dämmung entscheidet, sollte diese Maßnahme sorgfältig planen. Dazu gehören neben der Auswahl geeigneter Dämmmaterialien und Konstruktionen Vorkehrungen zum Schutz vor Feuchtigkeit und die Vermeidung von Wärmebrücken. Energiefachmann Brandis weist darauf hin, dass mit einer Wärmedämmung nicht nur Energie eingespart wird. "In einem gedämmten Haus sind die Innenseiten der Außenwände wärmer. Das führt zu einem besseren Raumklima und macht das Wohnen komfortabler", so Brandis.

Negativ in die Schlagzeilen gekommen sind Wärmedämmungen durch Schäden in Folge von Planungs- oder Ausführungsfehlern. "Richtig ausgeführt", weiß der Experte, "verbessern Wärmedämmungen wirksam den Wärmeschutz des Gebäudes, ohne dass Mängel entstehen." Nachträgliche Wärmedämmung der Außenflächen gehört zu den wichtigsten Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Aus diesem Grund startet die Energieberatung der Verbraucherzentrale im September die Beratungsaktion "Wärmedämmung lohnt sich doch". Im Aktionszeitraum bis 30. November können Verbraucher einen Beratungscoupon auf der Internetseite der Verbraucherzentrale herunterladen. Mit Coupon ist die Beratung zur nachträglichen Wärmedämmung bei allen teilnehmenden Verbraucherzentralen kostenlos. Quelle: Verbraucherzentrale / pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 2 von 2.

H-J Werner - 27.09.2016, 13:08

Lieber Herr Bauingenieur,
Sie Bauingenieure und Architekten sind es doch, die jahrzehntelang mit Stein- und Betonbauten dafür gesorgt haben, um die Energieleichen mit 20, 30 und mehr Liter pro m², für die zukünftigen Anforderungen der Menschheit auf dieser kleinen Erdkugel zu erfüllen, obwohl die Menschen bereits vor 2000 Jahren gezeigt haben, wie man es richtig machen kann.
Es macht auch keinen (auf jeden zeitlichen) Sinn, auf alle Ihre seltsamen Ausführungen einzugehen. Ich biete Ihnen aber gerne eine kostenlose Beratung in allen Fragen an, wenn Sie in meinem Büro vorbeikommen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Werner

Schwager - 27.09.2016, 09:34

Sehr geehrte Verbraucherzentrale,

ich hoffe Sie beraten Ihre Kunden auch über Vor- und Nachteile einzelner Dämmstoffe.
Nur zu sagen, dass Dämmung gut und richtig ist, ist eben falsch.
Gerade bei älteren Bauwerken ohne Lüftungsanlage muss klar sein, dass Feuchtigkeit nicht mehr aus dem Bauwerk kommt. Lüften ist wichtig, führt dann aber wieder zu Verlusten die so nie eingerechnet werden.
Dem Verbraucher wird nie klar gemacht wieviel die Sanierung kostet und wieviel sie wirklich pro Jahr sparen.
Mir hatte ein Energieberater sogar gerade in einer ganzen Etage die Heizung auszustellen um Kosten zu sparen.
Von Bauphysik hatte der keine Ahnung. Stichwort Taupunkt auf der Innenseite.
Dem Verbraucher wird auch nicht klar gemacht, dass Styropordämmung eine unheimliche Brandlast erzeugt. Brandriegel oberhalb der Stürze werden nicht vorgesehen, sodass die Bewohner im Ernstfall nicht die Fenster als Fluchtweg nutzen können. Ich als Bauingenieur kann nur zur Vorsicht und zum sinnvollen Einsatz raten.

 

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