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Vier Bewerber aus Südkorea setzen sich durch

Velux vergibt Architekturpreis

23.10.2010, 06:00

Lichtkonzept
Lichtkonzept des Siegerbeitrags. Bild: Velux

Ein Team von vier südkoreanischen Studierenden der Hanyang Universität in Seoul gewinnt den vierten International Velux Award.

Der Wettbewerb für Architekturstudenten stand unter dem Motto "Light of Tomorrow". Park Young-Gook, Kim Dae Hyun, Choi Yin Kyu und Kim Won Ill setzten sich mit ihrem Beitrag "Constellation of light fields" gegen 673 Bewerberinnen und Bewerber aus 55 Ländern durch. Ihre Idee, den Lichteinfall mit Hilfe klassischer Möbiusbänder zu lenken sowie die ästhetische Präsentation des Beitrags begeisterte die Jury.

Die Experten würdigten außerdem das breite Einsatzspektrum des Entwurfs, der strukturelle, soziale und stadtplanerische Faktoren berücksichtigt. Am Anfang des Siegerentwurfs stand die Frage, wie das immaterielle Bauteil Licht in das materielle Element der Architektur zu integrieren ist.

"Momentan bilden materielle Bauteile wie Dächer und Wände den Rahmen für die Einbindung von Licht. Licht hat die Eigenschaft, die Sinne der Menschen ganz direkt zu beeinflussen. Deshalb haben wir mit unserem Entwurf versucht, die materiellen Bauteile so auszusparen, dass Licht einen gegebenen Raum vielfältig wirken lässt", erklärt Park Young-Goo aus dem Gewinner-Team.

"Der Umfang des Projektes stach heraus: ein realisierbarer und glaubwürdiger Entwurf, der sich mit einer Idee auseinandersetzt, die auch in anderen Klimazonen umsetzbar wäre", erklärte Jury-Vorsitzende Magda Mostafa.  

Den zweiten Platz teilen sich Joe Wu, chinesischer Student an der niederländischen University of Technology in Delft, sowie ein Team von drei Studierenden der Architecture School of Tianjin University in China.

Jo Wus Projekt "Lightspace between Gaps" beinhaltet eine Analyse von Sonnenlicht in Hongkongs betont vertikaler Stadtentwicklung. Ma Xin, Wang Rui und Yang Meng haben ihr Projekt "Condensation of variational sunlight influences" genannt. Es berücksichtigt das Zusammenspiel menschlichen Verhaltens mit Sonnenlicht in urbaner Umgebung.

Begeistert war die Jury von der insgesamt hohen Qualität der Beiträge: "Viele Projekte zeigten die Neugier und den Willen zum Denken jenseits üblicher Standards", sagt Mostafa. "Dabei liefern sie nicht unbedingt komplexe Ideen, sondern konzentrieren sich auf einfache Lösungen und Aspekte mit großer Wirkung, auf die vorher noch niemand gekommen war." bba

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