RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Dämmung & Fassade » Aktuelles » Artikel » Undichte Bodentreppe ist Energiefresser

Bis Ende 2011 muss oberste Geschossdecke gedämmt sein

Undichte Bodentreppe ist Energiefresser

09.11.2010, 08:00

Bis Ende 2011 müssen Hausbesitzer in Altbauten die oberste Geschossdecke dämmen, wenn das Dachgeschoss nicht ausgebaut ist. Diese Frist ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) festgeschrieben. Eine Schwachstelle bleibt allerdings auch in der gedämmten Decke bestehen - die Bodentreppe. Selbst gut gedämmte Bodentreppen können durch ungedämmte Fugen zum Energiefresser werden. Die Bodentreppe durchbricht die Decke auf rund einem Quadratmeter Fläche und die umlaufende Fuge summiert sich auf eine Länge von vier Metern. Experten zufolge gehen bis zu 70 Prozent der Dämmwirkung verloren, wenn die eingebaute Bodentreppe nicht luftdicht ist.

"Egal ob Ersteinbau oder Nachrüstung im Rahmen einer Renovierung – Hausbesitzer sollten auf eine luftdicht eingebaute Bodentreppe Wert legen", rät Matthias Dörr, Energiefachberater im Baustofffachhandel. Schwachpunkte seien die Deckelfuge zwischen Futterkasten und Deckel sowie die Anschlussfuge zwischen Decke und Futterkasten. Sind diese Stellen nicht luftdicht abgeschlossen, summieren sich die Energieverluste. Hinzu kommt, dass warme Luft aus den Wohnräumen in den kühleren Dachraum gelangt und dort zu Feuchtigkeit mit Folgen wie Schimmel führt.

Abhilfe schaffen dem Experten aus dem Baustoff-Fachhandel zufolge moderne, energiesparende Bodentreppen, die neben einem vollflächig gedämmten Deckel eine Hohlkammerdichtung zwischen Futterrahmen und Deckel und vor allem ein sicheres Anschluss-System für den luftdichten Einbau aufweisen. Sein Tipp: "Dämm- und Dichtwerte der Bodentreppe sollten nicht berechnet, sondern für das komplette Bauteil geprüft sein. Mit unabhängigen Prüfzeugnissen sind Hausbesitzer auf der sicheren Seite. Der U-Wert bei modernen Bodentreppen liegt zwischen 0,6 und 1,1 W/m²K und die Luftdichtheit des Anschluss-Systems sollte mit einem geprüften a-Wert (Fugendurchlasskoeffizient) nachgewiesen sein." sth

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Energiesparlampen
Anzeige

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner

IVPU - Polyurethan dämmt besser

EnBauSa Ticker

25.10.2014

Ensinger erweitert Sortiment an Fenster-Sprossen

Sprossen geben Fenstern und damit auch dem Gebäude seinen besonderen Charakter. Sie wirken sich ... » mehr


24.10.2014

Forschungsprojekt optimiert das Zusammenspiel von Energieerzeugern

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Intelligentes Heim-Energiemanagement iHEM" entwickeln ... » mehr


24.10.2014

Kirsch hat seine Mikro-KWK-Anlagen überarbeitet

Kirsch Homeenergy hat die kompakten Blockheizkraftwerke Kirsch nano und Kirsch micro sowohl bei der ... » mehr


23.10.2014

Kongress Bauhaus.Solar zu Energiewandel und Architektur

Unter dem Motto "Energiewandel und zukunftsfähige Architektur" findet der 6. ... » mehr


23.10.2014

Erlus optimiert Schornsteine für Passivhäuser

Erlus, der Kaminbaustoffexperte aus Neufahrn, reagiert auf die neuen Anforderungen der EnEV 2014 ... » mehr