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Kunststoff-Fenster und Holz-Alu-Fenster legen zu

Umsatzplus bei Fenstern setzt sich fort

26.02.2013, 07:10

Der Fenstermarkt in Europa und den wichtigsten angrenzenden Ländern wächst 2012 um insgesamt 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – von 132,7 Millionen Fenstereinheiten (FE) á 1,3 x 1,3 Meter auf rund 133,7 Millionen Fenstereinheiten. Zu dieser Prognose kommt die Arbeitsgruppe für europäische Marktzahlen des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), deren Ergebnisse durch das Künzelsauer Institut für Marketing (KIM) bearbeitet und als Studie zusammengefasst wurden.

Damit setzt sich die positive Entwicklung seit 2010 fort, nachdem der Markt 2009 um fast 21 Prozent eingebrochen war. Neben den europäischen Gesamtzahlen, die auf Grunddaten des statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) basieren, beleuchtet die Studie aktuelle Zahlen, Prognosen und Trendkurven der 27 EU-Staaten, der östlichen Nachbarn Russland und Ukraine sowie der übrigen Nachbarn Norwegen, Schweiz und Türkei und geht anschließend ausführlich auf die Unterschiede bei den Rahmenmaterialien ein.

Von den rund 133,7 Millionen Fenstereinheiten, die für Europa für 2012 prognostiziert werden, entfallen rund 73,2 Millionen auf die 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. 24,7 Millionen werden in Norwegen, der Schweiz und der Türkei abgesetzt, 35,7 Millionen FE in Russland und der Ukraine. Die EU-Länder haben damit einen Anteil von rund 54,8 Prozent am europäischen Fenstermarkt, die Gruppe Norwegen, Schweiz und Türkei von 18,5 Prozent und die Gruppe Russland und Ukraine von 26,7 Prozent.

"Es ist wichtig, die Nachbarstaaten, die nicht in der EU sind, stärker ins Augenmerk zu nehmen. Immerhin repräsentieren sie mehr als 45 Prozent des Marktes. Das bietet Chancen für exportorientierte Fenster- und Fassadenbauer und deren Systempartner. Zusätzlich ist es wichtig, die hohen Standards des europäischen Marktes auch bei den genannten Nachbarstaaten zu etablieren", erklärt der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn.

Der deutsche Markt legte 2010 um 3,5 und 2011 um 3,2 Prozent zu. Für 2012 wird ein Wachstum von 3,4 Prozent prognostiziert und der Trend für 2013 steht auf Wachstum.

Der Anteil der einzelnen Rahmenmaterialien hat sich laut der VFF-Studie insgesamt leicht zugunsten von Kunststoff- und Holz-/Alu-Konstruktionen verändert. Kunststoff legte von 2010 auf 2011 von 59,9 auf 60,9 Prozent zu, Aluminium gab beim Marktanteil von 19,7 auf 19 Prozent nach, Holz von 16,9 auf 16,7 Prozent und Holz/Alu legt zwar leicht zu, bleibt aber wie 2010 bei rund 3,4 Prozent.

Größere Unterschiede ergeben sich allerdings bei der Beobachtung der einzelnen Betrachtungsgruppen. Während 2011 der Anteil von Kunststoff-Fenstern in den 27 EU-Ländern bei 49,8, der Anteil von Alu bei 24,3, von Holz bei 21,5 und von Holz/Alu bei rund 4,4 Prozent lag, waren es in Norwegen, der Schweiz und der Türkei zusammen 67,8 Prozent Kunststoff-Fenster, 17,5 Prozent Alu, 10,6 Prozent Holz und 4,1 Prozent Holz/Alu.

"Der höhere Anteil von Aluminium- und Holzfenstern in den 27 EU-Staaten geht vornehmlich auf die Vorliebe von Ländern wie Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Malta für Aluminium und von den Ländern des Nordens für Holz zurück", erklärt Tschorn die Unterschiede. Dagegen liegen in Russland und der Ukraine eindeutig Kunststoff-Fenster im Rennen: 80,1 Prozent Marktanteil stehen hier 8,7 Prozent Alu, 10,2 Prozent Holz und einem Prozent Holz/Alu gegenüber. Quelle: VFF / pgl

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