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Anderer Filz sorgt für geringe Wärmeleitung

System zur Dämmung von innen verbessert

09.12.2009, 06:36

Das Außenwand-Innendämmsystem Ursa Click wird ab Januar 2010 mit einem anderen Dämmfilz 32 verfügbar sein und dann mehr Dämmung bei gleicher Dämmstärke dank verbesserter Wärmeleitfähigkeit von 0,032 W/mK bieten. Der wasserabweisend ausgerüstete Filz ist zusätzlich mit einem Glasvlies kaschiert. Das sorgt für mehr Formstabilität und soll die raumhohe Verlegung der Dämmstoffbahnen erleichtern.

Fixiert wird der Dämmstoff mit den patentierten, dreiteiligen Clips. Dank des Kunststoffkopfes, der nach der Dämmstoffverlegung auf die Gewindestangen gesteckt wird, sollen fast keine Wärmebrücken entstehen. Das System zur Dämmung der Innenseite von Außenwänden wird in den Dämmstärken 60, 80 und 100 mm angeboten. Es kann zur Sanierung eingesetzt werden, wenn Außendämmung nicht möglich ist.

Um etwaige Funktionsstörungen durch Tauwasseranfall oder Schimmelpilzbildung von vornherein auszuschließen, wurde das komplette System in zwei unterschiedlichen Altbaukonstruktionen von der Materialforschungs- und Prüfungsanstalt Leipzig eingehend überprüft. Dabei wählte man Konstruktionen mit eher ungünstigen Rahmenbedingungen, wie  eine Westwand mit sehr geringer Mauerstärke, der Schlagregenbeanspruchungsklasse III und eine Dämmstoffdicke von 100 mm. Sowohl bei der Ziegelmauerwerkkonstruktion als auch der Fachwerkwand ergab die rechnerische Simulation von mehreren Jahren nach Angaben des Herstellers keinerlei Hinweis auf Feuchteschäden. pgl

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