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Berliner Studierende feiern Richtfest

Solar Decathlon-Beiträge nehmen Gestalt an

03.03.2010, 12:14

Das Berliner Solar Decathlon Team feiert Richtfest
Richtfest beim Solarhaus, dem Berliner Beitrag zum Solar Decathlon Europe. Bild: living EQUIA

Mit dem Richtfest hat das Berliner Team "living EQUIA" einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Solar Decathlon Europe 2010 genommen. Die Studierenden der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin weihten vergangene Woche den Rohbau ihres Solarhauses ein, mit dem sie als erstes Berliner Team an dem internationalen universitären Wettbewerb teilnehmen werden.  

Der europäische Solar Decathlon nach dem Vorbild der gleichnamigen amerikanischen Variante findet im Juni in Madrid erstmals statt. Er verfolgt das Ziel, nicht nur die Studierenden, sondern auch die allgemeine Öffentlichkeit für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren. Die Gebäude sollen zeigen, wie gute Solararchitektur, Energieeffizienz und Wohnkomfort Hand in Hand gehen.

Neben dem Berliner Team nehmen drei weitere deutsche Mannschaften am Solar Decathlon Europe teil. So wurde an der Bergischen Universität Wuppertal vor kurzem der symbolische Akt der Grundsteinlegung zelebriert. An der Hochschule für Technik Stuttgart sind die Holzmodule fertiggebaut und das Richtfest ist für April avisiert. Die Hochschule Rosenheim beginnt gerade mit dem Innenausbau und plant das Richtfest Anfang Mai.

Die Hochschulteams werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und von Industriepartnern unterstützt. Beim Richtfest in Berlin beglückwünschte Thomas Hoffmann, technischer Leiter des Fertighausherstellers Haacke Haus, das Team "living EQUIA" zu seinem Werk und lobte die gute Zusammenarbeit. Haacke Haus hat die Fertigung der von den Studierenden eigenständig konzipierten Hausmodule in seinen Werkshallen bei Potsdam ermöglicht und unterstützte die jungen Hausbauer bei der Montage auf dem Campus in Oberschöneweide.

Bis zum 30. April 2010 sollen der Aufbau des Prototypen und die Testphasen aller verbauten Technologien vollständig abgeschlossen sein. Im Mai wird das Berliner Solarhaus ebenso wie die anderen deutschen Wettbewerbsbeiträge dann wieder in seine Einzelteile zerlegt, sorgfältig verpackt, auf LKWs verladen und nach Madrid zum finalen Wettbewerb transportiert. Als Sieger wird aus dem internationalen Wettbewerb hervorgehen, wer das energieeffizienteste Solarhaus mit innovativer Technologie, ansprechender Architektur und überzeugender Markttauglichkeit gebaut und dabei die Themen Nachhaltigkeit und umweltbewussten Umgang mit Materialien und Technik am überzeugendsten verfolgt hat. sth

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