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Kooperation mit Sage Saint-Gobain

Schüco integriert schaltbares Glas

09.07.2015, 08:45

Dimmbares Glas von Sage
Dimmbares Glas gibt es jetzt für Fenster und Fassadenelemente von Schüco. © Sage

Dynamisches Glas, das sich zur Steuerung von Sonnenlicht und Wärme tönen lässt, wird schon in naher Zukunft integraler Bestandteil sein, wenn es darum geht, ideale Wohn-, Arbeits- und Lebensräume zu schaffen. Saint-Gobain und Schüco unterzeichneten in Bielefeld einen Kooperationsvertrag mit der Intention, diese Technologie in Deutschland weiter zu etablieren. Bisher ist vor allem E-Control in diesem Segment aktiv, Sage Saint-Gobain ist seit 2013 in Deutschland mit Produkten auf dem Markt.

In der Partnerschaft zwischen Saint-Gobain und Schüco sollen in Deutschland verstärkt Referenzobjekte mit SageGlass ausgestattet werden, das in Schücos Fenster- und Fassadentechnologie integriert wird. SageGlass ist ein elektronisch tönbares und damit dynamisches Glas für Fenster, Türen, Oberlichtsysteme und Fassaden, mit dem sich Sonnenlicht ohne Jalousien oder Rollläden kontrollieren lässt.

Zurzeit kann das Spezialglas mit ausgewählten Fensterkonstruktionen der Serien Schüco AWS in 75, 90 und 120 mm Bautiefe und in Schüco Türkonstruktionen mit 75 und 90 mm Bautiefe kombiniert werden. Auch das Fassadensystem FW 60+ eignet sich für die Glasaufnahme.

Das erste gemeinsame Projekt steht bereits fest: Im Rahmen der Baumaßnahme zur Erweiterung des Schüco Technologiezentrums in Bielefeld soll dessen Fassade mit dieser innovativen Technologie ausgerüstet werden.

SageGlass ist als 2- oder 3-fach ISO Glas erhältlich. Das Herzstück, die elektrochrome Beschichtung, befindet sich geschützt vom Glasaufbau auf der Innenseite der Scheibe und besteht aus fünf Keramiklagen. Das keramische Material ist besonders widerstandsfähig und absorbiert Wärme und Licht. Eine Niederspannung von lediglich 5 Volt ist nötig, um die Lage von Lithiumionen und -elektronen in der Schicht so zu verändern, dass sich das Glas von hell bis dunkel verfärbt. Beim Abdunkeln bleibt die Sicht nach draußen immer erhalten. Ein Aufheben der Spannungspolarität bewirkt, dass die Ionen und Elektronen in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren und somit auch das Glas wieder seinen hellen Zustand erreicht.

Der Energieaufwand pro Quadratmeter liegt nach Angaben des Herstellers pro Tag im Durchschnitt bei weniger als 3 Watt. Das Glas weist ein Lichttransmissionsspektrum von 60 bis <1 Prozent auf. Damit kann ein Ausbleichen von Möbeln, Teppichen oder Kunstwerken verhindert werden. Quelle. Schüco / pgl

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