Schäden beim energieeffizienten Bauen stehen im Fokus
Frankfurt/Main. Ungeachtet der jeweiligen Bauweise und des energetischen Standards gilt als entscheidende Voraussetzung bei sachgerechtem energetischem Bauen und Sanieren das Vermeiden von Wärmeverlusten, Wärmebrücken und die Herstellung einer luftdichten Gebäudehülle. In diesen Bereichen kommt es allerdings immer wieder zu großen Problemen. Untersuchungen zeigen, dass eine Vielzahl von Schäden aus fehlerhafter Wärmedämmung, vorhandenen Wärmebrücken und unzureichender Luftdichtheit resultieren.
Der 45. Bausachverständigen-Tag, der am 24. September 2010 in Frankfurt stattfindet, beschäftigt sich deshalb mit den Schäden beim energieeffizienten Bauen. Bausachverständige und weitere Experten zeigen Schwachstellen und häufig auftretende Problempunkte beim energieeffizienten Bauen auf. Aus der Sichtweise des Praktikers und Sachverständigen werden typische Schadensbilder und ihre Ursachen sowie die zugrunde liegenden Fehler aufgezeigt und analysiert.
Informationen zu Analysemethoden sowie Empfehlungen für mängelfreie Konstruktionen und Hinweise zur wirtschaftlichen Sanierung und Instandsetzung sollen Experten helfen, Schäden beim energieeffizienten Bauen richtig zu beurteilen und eine Sanierungsplanung vorzunehmen. Tipps und Empfehlungen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Bauwerken sowie zur Mängelhaftung und Gewährleistung beim energieeffizienten Bauen runden die Veranstaltung ab.
Zur Zielgruppe gehören Bau-Sachverständige, Bau-Unternehmer, Planer und Berater. Partner sind das Institut für Bauforschung (IFB), das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) und der Verband der Bausachverständigen Deutschlands (VBD). pgl
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