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Altersgerechte Sanierung gewinnt an Zuspruch

Sanierungswillige sind in der Regel über 55

27.05.2011, 00:00

Wenn Modernisierer ihr Haus das erste Mal umfassend renovieren, sind sie im Schnitt 56 Jahre alt. Das Haus hat dann häufig schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Meist nutzen die Eigentümer die Umbruchphase nach dem Auszug der Kinder, um sich ihr Eigenheim zu sanieren. Das geht aus einer Modernisierer-Studie der LBS hervor. Für die anstehenden Umbauten hatten die Eigentümer bei einem durchschnittlichen Netto-Einkommen von 2.700 Euro monatlich rund 280 Euro zurückgelegt, im Schnitt haben die Sanierungen 20.800 Euro gekostet. Das Geld setzten die Eigentümer vor allem ein, um den Wohnkomfort zu verbessern, aufgetretene Schäden zu beseitigen und Energiekosten zu sparen.

Altersgerechte Sanierung spielt auch in dieser Altergruppe immer noch nur eine untergeordnete Rolle, obwohl manche Maßnahmen wie eine Beseitigung von Barrieren im Zuge einer Sanierung sinnvoll angepackt werden könnten. "Die Motivation zu altersgerechter Sanierung hat zugenommen", beobachtet Thorsten Berg von der LBS West. In den letzten drei Jahren hatten nur fünf Prozent bei Sanierungen auch an Alterstauglichkeit gedacht, in den nächsten drei Jahren wollen sich 9 Prozent bei Sanierungen damit befassen.

Während Bewohner notwendige Arbeiten aufschieben, sind Käufer von gebrauchten Objekten sanierungswilliger. Sie modernisieren meist vor dem Einzug und dann gründlich. Im Schnitt ließen sich die jährlichen Heizkosten in der Untersuchung von fast 1.900 Euro auf rund 1.300 Euro reduzieren. In 43 Prozent der Fälle nehmen die Eigentümer Modernisierungen in Angriff, um die Energieverluste ihrer Immobilie zu minimieren. Sie investieren dabei am häufigsten in eine neue Heizungsanlage (47 Prozent) oder bessere Fenster (44 Prozent). Mehr als jeder Fünfte dämmt das Dach oder kümmert sich um eine erneuerbare Heizquelle für seine eigenen vier Wände. pgl

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