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Interesse der Bauherren steigt leicht

Sanierungsindex erholt sich zu Jahresbeginn

08.02.2016, 08:58

Haus während der Sanierung
Das Interesse an Gebäudesanierung zieht wie erwartet Anfang des Jahres an. © P. Grund-Ludwig

Anfang 2016 hat sich der Deutsche Sanierungsindex Desax leicht erholt. Für Anfragen nach Heizungen lag der Wert bei 179, bei Dach und Dämmung betrug er im Januar 145 und bei Fenstern hat er sich auf 220 erholt. Im Dezember lag er noch bei 121 Heizungen, bei 93 bei Dach und Dämmung und bei 231 bei Fenstern.

Der Desax registriert, wie viele Anfragen bei der Deutschen Auftragsagentur in den Segmenten Heizung, Dach sowie Dämmung und Fenster monatlich eingehen. Er zeigt das Interesse der Bauherren. Das Vergleichsjahr mit dem Wert 100 ist 2012.

Für 2015 hatte der Index gezeigt, dass nach großem Interesse zu Anfang des Jahres das Jahresende eher flau war. Teilweise lag der Index zum Jahresende unter den Werten des Vorjahres. Der Dezember ist jedoch immer schwach, auch 2015 hatte sich im Januar eine deutlich Besserung abgezeichnet.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) blicken insgesamt zuversichtlich auf das Baujahr 2016. Sie  rechnen mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 3 Prozent auf insgesamt 103 Milliarden Euro.

Der Sanierungsindex Desax wird gemeinsam von EnBauSa.de und dem DAA-Dienst Dämmen und Sanieren herausgegeben. pgl

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Kommentare zur Meldung

Kommentare 1 - 1 von 1.

J.M.Pradler - 09.02.2016, 10:44

Ohne Sanierung wird die eingeleitete Energiewende eine ökonomische und ökologische Katastrophe. Die Politik tut so, als sei alles gut und in Ordnung. Dem ist aber nicht so. Der Index spricht eine eindeutige Sprache. Wenn die Entwicklung so weiter geht, laufen wir in einen 'Supergau'. Es sind dringend Anreize zu schaffen, damit Pflichtmaßnahmen (= notwendige Reparaturen an der Gebäudehülle und Heizanlage) sinnvoll mit Energieeinsparmaßnahmen kombiniert werden. Geschieht das, rechnet sich jede Maßnahme. Aber ohne Impulse geht es nicht. Die regenerativen Energieerzeugung wird jährlich mit 20 Mrd.€ !!! subventioniert, die Sanierung mit unattraktiven KfW Förderung von 1,4 Mrd.€ - wie soll das funktionieren? Hier ist der Staat - Bund und Länder - gefordert, das schlummernde Potential zu aktivieren. Jeder Fördereuro aktiviert mind. 10 € Eigenmittel der Immobilienbesitzer. Ein bessere Wirtschaftsförderung, die faktisch zu 100% der heimischen Wirtschaft zu Gute kommt, gibt kaum. Nur ohne Anreize verspielen wir weiter wertvolle Zeit auf dem Weg hin zur Energie-und Emissionsneutralität. Das muss allen Verantwortlichen in Bund und Land klar sein.
Jörg M. Pradler Bonn

 

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