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Energie-Fachberater geben Tipps für den Einbau von Fenstern

Montagebetriebe können RAL-Gütezeichen beantragen

01.06.2010, 06:00

Ab sofort können auch Montagebetriebe von Fenstern, Haustüren, Fassaden und Wintergärten ein RAL Gütezeichen beantragen. Die RAL Gütegemeinschaft hat ihr Qualitätssiegel entsprechend erweitert.

Gütegesicherte Fenster, Haustüren, Fassaden und Wintergärten unterliegen einer Systemprüfung, die sicher stellt, dass alle verwendeten Komponenten wie Profile, Glas und Beschläge sinnvoll auf einander abgestimmt sind. Eine stetige Güteüberwachung sorgt nun dafür, dass nicht nur die Produktqualität stimmt, sondern auch die Montage so erfolgt, dass die Anschlüsse, Dichtungen und Montageelemente dem Stand der Technik entsprechen.

Der RAL Gütegemeinschaft zufolge unterscheiden sich ihre Gütezeichen von anderen Kennzeichnungen durch die stetig neutral durchgeführte Überwachung. Prüfer überwachen regelmäßig die Einhaltung der strengen Güte- und Prüfbestimmungen.

Darauf, dass es beispielsweise beim Einbau neuer Fenster wichtig ist, sich an die RAL-Montageanleitung zu halten, weist auch Stefanie Wiedmann hin, Energie-Fachberaterin im Baustoff-Fachhandel. Der Leitfaden schreibe eine Einbausituation vor, die von außen winddicht, schlagregendicht und witterungsbeständig sowie von innen luftdicht und dauerelastisch ist. "Falsch eingebaut drohen auch bei neuen Fenstern energetische Verluste durch entweichende Wärme", weiß die Energie-Fachberaterin. Als Schwachstellen haben sich ihr zufolge insbesondere Fensterlaibung, Rollladenkasten und Fensterbank erwiesen.

Insbesondere die Verankerung der Rahmen im Mauerwerk kann zu Wärmebrücken führen. Diese sogenannte Fensterlaibung muss gut gedämmt werden, mahnen die Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel. Für den Einbau bieten sich hochdämmende Komplett-Einbausysteme an, die alle Anschlussstellen rund um das Fenster integrieren, berichtet der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. Jedes handelsübliche Fenster könne darin passgenau eingesetzt werden.

Bei den Fensterbänken sorgen spezielle Anschlusselemente für Abhilfe. Das Fenster wird direkt auf das Anschlusselement aufgesetzt. Danach können die Außen- und Innenfensterbänke einfach unter das Fenster geschoben werden. Diese sind dann thermisch voneinander getrennt und zum Mauerwerk hin optimal gedämmt. Alte Rollladenkästen im Sturzbereich schließlich, die im direkten Luftaustausch mit der Außenluft stehen, sollten innen gedämmt und mit wärmegedämmten Kastendeckeln versehen werden. Zugerscheinungen an Gurtdurchführungen können durch einen neuen Gurtdurchlass mit Bürstendichtung dauerhaft eliminiert werden.

Um Hauseigentümern den ersten Schritt zur energetischen Modernisierung zu erleichtern, bieten die Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel bundesweit eine kostenlose Erstberatung an. Eine unverbindliche Beratungsanfrage an den Energie-Fachberater in ihrer Nähe können Hausbesitzer im Internet stellen. sth

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

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