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Im Sommer soll eine vierköpfige Familie einziehen

Lichtaktivhaus öffnet die Pforten für Architekten

04.03.2011, 05:00

Ab März 2011 bietet Velux Architekten Fachveranstaltungen im Lichtaktivhaus. Experten wie Manfred Hegger, Professor für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen, und Lichtplaner Professor Peter Andres referieren im zukunftsweisend modernisierten Siedlerhaus und diskutieren mit dem Fachpublikum die Zukunft nachhaltiger Architektur.

Referenten von Velux und der IBA Hamburg geben zudem Einblicke in Kontext, Konzepte und Hintergründe des Projekts Model Home 2020. Ein weiteres Highlight: Die Führung durch das Lichtaktivhaus vermittelt einen praxisnahen Eindruck von der baulichen Umsetzung des Modernisierungsprojekts.

Am 10. März 2011 ist das Schwerpunkt-Thema "Tageslicht" mit Professor Peter Andres. Am 13. März 2011 steht das Thema "Nachhaltigkeit" mit Professor Manfred Hegger im Mittelpunkt. Schwerpunktthema am 12. Mai 2011 ist Haustechnik mit Professor Klaus Daniels. Am 16. Juni 2011 geht es um "Ökobilanzierung" mit Joost Hartwig. Die Veranstaltungen beginnen um 16 Uhr und dauern bis zirka 20 Uhr. Neben den Architekturgesprächen finden von März bis August an jedem ersten Samstag des Monats zwischen 10 Uhr und 17 Uhr öffentliche Besichtigungen des Hauses statt.

Es ist eines von sechs Modellhäusern europaweit und das einzige Sanierungsprojekt. Umgebaut wurde die Hälfte eines Siedlerhauses im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Mitte des Jahres soll dort eine vierköpfige Familie einziehen. Ziel war es, Energieeffizienz mit hohem Wohnwert und hoher Nutzung von Tageslicht zu verbinden. In einer Basisvariante ist der Umbau zum Lichtaktivhaus für 145.000 Euro möglich. Bei dieser Ausführung wird die bestehende Gebäudesubstanz erhalten, größere Dachfenster eingebaut, gedämmt und eine Solarthermieanlage installiert. Der Energiebedarf soll bei dieser Variante um zirka 50 Prozent sinken.

Die nächste Ausbaustufe ist die Erweiterungsmodernisierung. Im Vergleich zur Premium-Variante ist der Erweiterungsriegel kleiner, die verwendete Technik und die Materialien sind weniger aufwändig. Auch hier haben die Planer Wert gelegt auf die großzügige Versorgung mit Sonnenlicht. Dafür entstehen Kosten in Höhe von 275.000 Euro. Bei der Premium-Variante, die in Hamburg zu sehen ist, beträgt der Sachwert 460.000 Euro. Ziel ist dort die Optimierung der Energieeffizienz und CO2-Neutralität durch den Einsatz erneuerbarer Energien. bba

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