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Verbrauch der Wärmepumpe trübt die Bilanz

Lichtaktiv-Haus von Velux an die Testfamilie verkauft

13.11.2014, 08:50

Lichtaktivhaus aus der Luft
Das Lichtaktivhaus ist verkauft. © Velux

Als Christian und Irina Oldendorf vor fast drei Jahren gemeinsam mit ihren beiden Söhnen Lasse und Finn von Hamburg Ottensen nach Hamburg Wilhelmsburg zogen, um als Testfamilie das Velux LichtAktiv Haus auf Herz und Nieren zu testen, waren sie sich sicher, im Anschluss an das wissenschaftlich begleitete Wohnexperiment wieder in ihre alte Wohnung zurückzukehren. Doch während des Zukunfts-Wohn-Experiments haben sich die vier Oldendorfs in ihrem tageslichtdurchfluteten Eigenheim auf Zeit so wohlgefühlt, dass sie nun das von Dachfensterhersteller Velux in ein modernes, helles Nullenergiehaus verwandelte Siedlerhaus aus den 50er Jahren gekauft haben und dort wohnen bleiben.

"Das LichtAktiv Haus hat uns sofort fasziniert – insbesondere die hellen, von Tageslicht durchfluteten Räume und das Zusammenspiel von Tradition und Moderne haben uns vom ersten Moment an überzeugt. Deshalb sind wir unglaublich glücklich, dass wir es geschafft haben, das Haus zu kaufen und nun hierbleiben können", erklärt Irina Oldendorf und Christian Oldendorf ergänzt: "Das Wohnexperiment hat unser Leben komplett verändert und ehrlich gesagt, konnten wir uns schon nach wenigen Monaten kaum noch vorstellen, wieder in unsere kleine, dunkle 3-Zimmer-Wohnung zurück zu ziehen."

Das Haus ist der deutsche Beitrag des Velux Experiments Model Home 2020, in dessen Rahmen das Unternehmen europaweit sechs Konzepthäuser umgesetzt und wissenschaftlich erforscht hat. "Zukunftsweisende Gebäude sollten beides sein: energieeffizient und schonend im Umgang mit den natürlichen Ressourcen und zugleich gesunde, attraktive Lebensräume zum Wohlfühlen mit viel Tageslicht und frischer Luft", erklärt Velux-Geschäftsführer Sebastian Dresse.

Das modernisierte Siedlerhaus aus den 50er Jahren erzeugt die benötigte Energie vollständig durch erneuerbare Energien und eine anspruchsvolle Tageslichtarchitektur versorgt das Gebäude mit viel Licht und frischer Luft. Um herauszufinden, wie das Gebäude im täglichen Betrieb funktioniert, hatten die Oldendorfs das Haus knapp zweieinhalb Jahre auf die Probe gestellt. Begleitet wurde dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring der Technischen Universitäten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universität zu Berlin.

Einzig der zu hohe Stromverbrauch des eingesetzten Wärmepumpensystems trübt die positive Bilanz. Simulationen der TU Braunschweig mit einem Wärmepumpensystem von Stiebel Eltron haben jedoch ergeben, dass die ursprünglich kalkulierten Verbrauchswerte nicht nur eingehalten, sondern sogar unterschritten werden könnten. Aus diesem Grund ist geplant, die installierte Wärmepumpe auszutauschen und die Verbrauchswerte des neuen Systems für ein weiteres Jahr zu erfassen und auszuwerten. Quelle: Velux / pgl

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