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Material dient zum Heizen und Kühlen

Latentwärmespeicher für Zukunftspreis nominiert

24.09.2009, 09:21

Für die Entwicklung eines mikroverkapselten Latentwärmespeichers wurden das Fraunhofer-Institut für Solare Energieforschung und die BASF für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Ob sie den Preis erhalten, gibt Bundespräsident Horst Köhler am 2. Dezember 2009 bekannt.

Latentwärmespeicherung bezeichnet die Speicherung von Wärme durch die Nutzung des Phasenübergangs, meist vom festen in den flüssigen Zustand. Das bekannteste Beispiel sind Handwärmer, deren Inhalt nach dem Erhitzen flüssig bleibt. Ein kleiner elektrischer Impuls löst den Phasenwechsel aus, das Material gibt die Wärme ab und wird hart.

Den Phasenwechsel kann man sich auch zunutze machen, um überflüssige Wärme aus Räumen tagsüber aufzunehmen und nachts abzugeben, wenn die Außentemperatur sinkt. Das kann den Kühlbedarf öffentlicher Gebäude vermindern. Dazu braucht man Materialien, bei denen der Phasenwechsel zwischen 21 und  26 Grad stattfindet, also in einem Bereich, der von Menschen als zu warm empfunden wird.

Forscher des ISE verwenden hochreines Paraffin. Das lässt sich aber nicht so einfach in Wände einbringen. Deshalb werden winzige Tropfen in einige Mikrometer kleine Hohlkugeln aus Acrylglas eingeschlossen. Diese sind in Baustoffe wie Mörtel, Gips oder sogar Holz einfach zu integrieren und halten sogar Bohrern und Nägeln stand. BASF hat die Kapseln mittlerweile bereits in vielen Bauprojekten eingesetzt. pgl

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