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2010 bereits 2,5 Milliarden Fördermittel vergeben

KfW führt zum Juli 2010 das Effizienzhaus 55 ein

04.05.2010, 06:02

Zum 1. Juli 2010 gibt es bei der KfW neue Förderstandards für Energieeffizienz in Sanierung und Neubau. Eingeführt werden die Standards KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung sowie KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau. Die Zahl nach dem Begriff "KfW-Effizienzhaus" gibt an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf in Relation zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 sein darf. Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 85 hat höchstens 85 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.

Die Bankengruppe hat die vergünstigten Förderprogramme wegen der schwierigen konjunkturellen Lage nur schrittweise und deutlich verzögert an die Energieeinsparverordnung 2009 angepasst. "Damit konnte im letzten Jahr ein noch höheres Investitionsvolumen mit sehr positiven Effekten insbesondere für das Bauhandwerk bewirkt werden", so die KfW.

Zum 1. Juli 2010 laufen die am gesetzlichen Mindestniveau liegenden Eingangsförderstufen 130 in der Sanierung und 85 im Neubau aus. Zukünftig gibt es in der Sanierung neben den bisherigen KfW-Effizienzhäusern 115, 100 und 85 auch die KfW-Effizienzhäuser 70 und 55. Für den Neubau sind es neben dem KfW-Effizienzhaus 70 auch die KfW-Effizienzhäuser 55 und 40.

Wie schon bei der energetischen Sanierung gewährt die KfW zukünftig auch in der Neubauförderung Tilgungszuschüsse ergänzend zum Förderkredit. Diese betragen bis zu 10 Prozent der Darlehenssumme. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der erreichten Energieeffizienz des Gebäudes.

Die KfW definiert ab dem KfW-Effizienzhaus 55 zusätzliche Anforderungen an die Baubegleitung durch Sachverständige. Bauherren sollen damit die Sicherheit erhalten, dass der gewünschte Effizienzhausstandard in der Praxis auch tatsächlich erreicht wird. Im ersten Quartal 2010 belief sich das Zusagevolumen der Förderprogramme für "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" bereits auf 2,5 Milliarden Euro. In drei Monaten wurden damit bereits mehr als die Hälfte der Wohneinheiten des Gesamtjahres 2009 gefördert.

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