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Bei Türen ist Barrierefreiheit gefragt

Hausautomatisierung wird auf der Bau 2015 wichtiger

26.08.2014, 06:30

Die BAU 2015 ist die Leistungsschau des kommenden Jahres für Produkte aus den Bereichen Dämmung, Fassade sowie Fenstern und Türen.

Automatische Systeme, die sowohl bei Türen und Toren wie auch bei Schlössern und Beschlägen im Trend liegen, erhöhen einerseits Komfort und Sicherheit, machen aber auch betriebliche Prozesse effizienter und sicherer und bergen gleichzeitig enormes energetisches Optimierungspotenzial. Neben der Vermeidung eines gleichzeitigen Betriebes von Heizung und Klimatisierung oder der CO2-basierten Regelung der Raumluft zählt dazu auch die Prioritätenregelung bei regenerativen und herkömmlichen Heiz- oder Kühlsystemen.

Auch Nachtlüftung, die Berücksichtigung der thermischen Speicherfähigkeit des Gebäudes sowie die auf Tageslichteinfall und Präsenz abgestimmte Beleuchtungsregelung bieten erhebliche Energiesparpotenziale. Elektromechanische Komponenten werden somit auch für den Beschlagbereich eine immer wichtigere Rolle spielen.

Bei Türen sind barrierefreie, sichere und bedienerfreundliche Konstruktionen gefragt, die zudem den Gefahren und Folgen des Klimawandels – wie Orkane oder Überschwemmungen – standhalten. Die Null-Millimeterschwelle verdient insbesondere vor dem Hintergrund konstruktiver Herausforderungen bezüglich Schlagregendichtheit und Wärmebrücken Aufmerksamkeit, neue Lösungen für einen größtmöglichen Bedienkomfort sind vor allem bei großen und schweren Elementen erforderlich.

Im Bereich der Holzfenster geht der Trend zu individuellen Designfenstern aus dekorativen Holzarten wie Mahagoni oder Kirschbaum. Aufmerksamkeit erhält auch der Einsatz von Holzschutzmitteln im Fensterbau. Gleichzeitig erlauben neue Materialien aus Metall und Kunststoffen die Entwicklung filigraner, hochfester Fenster- und Fassadenprofile mit exzellenten Dämmeigenschaften. Auch Möglichkeiten für solare Energiegewinne durch Fenster werden zunehmend berücksichtigt. Dank neuer Legierungen und Beschichtungen lässt sich bei steigender Ausbeute der Sonnenenergie der Wartungs- und Reinigungsaufwand erheblich reduzieren.

Der zunehmende Einsatz von Universal Design soll Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit bei Fenstern, Türen und Beschlägen gewährleisten.

Der vermehrte Einsatz von Glas in der modernen Architektur bringt neue Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich. So erhalten Lösungen für effizienten Sonnenschutz zunehmend Gewicht. Druckentspanntes Mehrscheiben-Isolierglas bietet hier interessante Möglichkeiten. Seine Verwendung erlaubt nicht nur die Reduzierung der Glasdicken, sondern auch die einfachere und effizientere Integration von Lichtlenkungs- und Sonnenschutzsystemen sowie eine Verbesserung von Schallschutz und Wärmedämmung. Insbesondere bei Plusenergiehäusern werden moderne Glasfassaden auch zunehmend zur solaren Energienutzung eingesetzt. Neben Lösungen für energieerzeugende Systeme und Fassaden präsentieren Hersteller auf der Messe auch Neuheiten zu Glasbaustoffen, Folien, Glaskonstruktion und Aufzügen. Quelle: Bau / pgl

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