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Planer von Morgen sollen sich mit Energieeffizienz auseinandersetzen

Hannoveraner Architekturstudenten ausgezeichnet

08.11.2010, 09:02

18 Architekturstudenten der Leibniz Universität Hannover beteiligten sich an einem Wettbewerb, den der enercity-Fonds proKlima ausgelobt hatte. Nun können sich Fabian Reinsch und Stephanie Schultze-Florey über jeweils 750 Euro Preisgeld freuen. "Einen eindeutigen 1. Platz hat es nicht gegeben", erklärte Jurymitglied Professor Jörg Friedrich vom Institut für Entwerfen und Gebäudelehre der Leibniz Universität Hannover bei der Preisverleihung. "Daher haben wir die beiden besten Entwürfe mit dem 2. Platz ausgezeichnet." Außerdem wurden zwei weitere Arbeiten mit dem 3. Platz und jeweils 500 Euro prämiert. Neben Vertretern der Leibniz Universität Hannover saßen in der Jury Vertreter des Klimaschutzfonds, des Passivhaus Instituts, verschiedener Architekturbüros und der Landeshauptstadt Hannover. 

Die am Wettbewerb teilnehmenden Architekturstudenten hatten Mehrfamilienhäuser im energiesparenden Passivhausstandard für das Grundstück der Hörbehindertenschule "Am Hohen Ufer 3" geplant. Die Landeshauptstadt Hannover beabsichtigt, das Grundstück neu zu bebauen. Ein Hotel aber auch Wohnungen waren bereits für den Standort im Gespräch, zu einer Umsetzung kam es aber noch nicht. Nun zeigen die insgesamt 18 Wettbewerbsarbeiten, wie sich innovative Gebäude- und Nutzungskonzepte mit höchstem energetischem Standard auf dem Grundstück in der hannoverschen Altstadt verwirklichen ließen.

Das Institut für Entwerfen und Konstruieren (Abteilung Gebäudetechnik) sowie das Institut für Entwerfen und Gebäudelehre (Abteilung Entwerfen und Architekturtheorie) führten den Wettbewerb im Sommersemester 2010 durch. proKlima will durch den Wettbewerb dazu beitragen, dass sich die Planer von morgen frühzeitig mit den neuesten Techniken auseinandersetzen. "Fundiertes Wissen zum energieeffizienten Bauen ist für Architekten heute eine Schlüsselqualifikation", erläutert proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap. Der enercity-Fonds unterstützte den aktuellen Wettbewerb finanziell mit rund 18.000 Euro. Hiermit wurden unter anderem die Honorare von Gastdozenten für begleitende Blockseminare, die technische Vorprüfung der Entwürfe durch ein Architekturbüro sowie die Preisgelder finanziert. sth

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