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Trend geht zu Werkstoffkombinationen aus Holz und Metall

Geschäftsentwicklung bei Fenstern zufriedenstellend

06.09.2011, 00:42

Die Fenster- und Fassadenbranche ist mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2011 zufrieden. Die wirtschaftliche Lage präsentiere sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überwiegend positiv – mit weiteren Wachstumserwartungen, berichtet der Verband Fenster + Fassade (VFF). "Bei Fenstern zeigt der Trend nach wie vor nach oben. Gleiches gilt für den Türensektor. Im Fassadenbereich verzeichnen wir nach zuletzt guten Jahren leichte Rückgänge beim Werkstoff Metall bei guten Werten für Holz-Metall", fasst Verbands-Geschäftsführer Ulrich Tschorn die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage unter den VFF-Mitgliedern zusammen.

Von den befragten Firmen gaben 46 Prozent an, dass ihre Lage im ersten Halbjahr 2011 mit der des ersten Halbjahrs 2010 vergleichbar sei. 36 Prozent melden eine Verbesserung und nur 18 Prozent eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. Gute Werte weist auch die Angebotsnachfrage auf und lässt auf ein weiterhin gutes zweites Halbjahr hoffen.

Im Fenstersektor ist der Trend nach wie vor positiv. Beim Rahmenmaterial Kunststoff melden 66 Prozent der Unternehmen steigende Umsätze. Ähnlich gut sieht es bei Holz-Metall aus: Hier vermelden 54 Prozent der Befragten bessere Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Holz ist die Lage ebenfalls recht gut. 57 Prozent der Unternehmen melden gleichbleibende und 30 Prozent bessere Umsätze.

Leicht fallend sind dagegen die Umsätze im Metallbereich: 50 Prozent melden gleichbleibende und 29 Prozent schlechtere Umsätze. Allerdings sind auch hier 21 Prozent der Unternehmen besser unterwegs, als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Eine positive Entwicklung über alle Rahmenmaterialien hinweg verzeichnet der Bereich Haustüren. Bei Holz-Metall vermelden 31 Prozent, bei Holz 33 Prozent, bei Metall 39 Prozent und bei Kunststoff sogar 50 Prozent bessere Umsätze.

Bei den Fassadenkonstruktionen gibt es dem VFF zufolge leichte Verschiebungen bei ansonsten ausgeglichenen Werten. So wartet der Bereich Holz-Metall mit 63 Prozent gleichbleibenden und 32 Prozent besseren Umsätzen auf. Beim Rahmenmaterial Holz dagegen fallen bei 61 Prozent gleichbleibenden Umsätzen, 17 Prozent der Ergebnisse besser und 22 Prozent schlechter aus als im Vorjahr. "Grundsätzlich ist hier ein Trend weg von reinen Holzfassaden-Konstruktionen hin zu der Werkstoffkombination aus Holz und Metall zu beobachten", erklärt Ulrich Tschorn. Leichte Rückgänge verbuchen Fassadenkonstruktionen aus Metall: 33 Prozent der Anbieter melden schlechtere und 46 Prozent gleichbleibende Umsätze.

Quelle: VFF / sth

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