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Bessere Anpassung an die Situation im Gebäude

Forschung sorgt für schaltbare Dämmung

20.06.2012, 00:00

Im Forschungsprojekt Enotec sollen unter der Federführung des Forschungsinstituts ZAE Bayern innovative Materialien und Komponenten entwickelt werden zur energetischen Optimierung von Feuchte-, Licht- und Wärmetechnik in Gebäuden. Im besonderen Fokus steht eine neuartige schaltbare Wärmedämmung sowohl für klassische Wärmedämmsysteme als auch für die neue Vakuumdämmung. Mit der Schaltfähigkeit soll die Wärmeisolation von Gebäuden an die jeweils aktuelle thermische Situation von Gebäuden angepasst werden können.

Mit Enotec sollen Komponenten entwickelt werden, mit denen der Wärmetransport, die optische Transmission und die Feuchtesituation von Gebäuden beeinflusst werden kann. Das Projekt setzt in drei Teilbereichen an, um die energetische Effizienz von Gebäuden zu verbessern: Schaltbare thermische Komponenten, passiv schaltbare optische Komponenten und passive Systeme zur Feuchteregulierung. Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts sind der Bau erster Funktionsmuster in allen drei Teilbereichen (Feuchte, Licht und Wärme), um auf der Basis die Chancen und Perspektiven der neuen Komponenten und deren Wechselwirkung mit der bestehenden Fassaden- und Haustechnik genauer ausloten zu können. Hierbei wird für die thermische Nutzung der Solarenergie eine neue schaltbare Wärmedämmung (SWD) entwickelt.

Im Gegensatz zu den Entwicklungen in den 1990er Jahren soll die neue schaltbare Wärmedämmung einfacher aufgebaut und damit wesentlich preisgünstiger herstellbar sein - und dies bei mindestens gleich hoher Effizienz. Die schaltbare Wärmedämmung soll mit optisch schaltbaren Materialien (OSM) kombiniert werden, um die Systemeigenschaften weiter zu verbessern und speziell die außenseitigen Stillstandtemperaturen zu reduzieren, die im Sommer auftreten, wenn das SWD-Element auf dämmend geschaltet ist. Darüber hinaus sollen die optisch schaltbaren Materialien auch zur effizienteren Tageslichtnutzung eingesetzt werden.

Um eine weitere Steigerung sowohl der Energieeffizienz als auch der Behaglichkeit zu erzielen, wird eine Feuchteregulierung der Raumluft mit Feuchtspeichermaterialien angestrebt. Das kann die sommerlichen Kühllasten reduzieren. Denn auch bei erhöhten Temperaturen wird die Raumsituation oft als thermisch behaglich empfunden, sofern die Luftfeuchtigkeit bestimmte Werte nicht überschreitet. Quelle: Enob.info / bba

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