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Holz-Metall- und Kunststoff-Konstruktionen vermehrt gefragt

Fensterbranche freut sich über guten Absatz

31.07.2009, 06:57

Außenansicht auf Passivhausfenster
Konjunkturprogramm sorgt für Umsatz bei Fenstern. Bild: Kneer

Dank staatlicher Fördermittel und vermehrter energetischer Sanierungen meldet der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) für das 1. Halbjahr 2009 positive Zahlen.

Nach einer aktuellen Konjunkturumfrage des Verbandes liegt die Nachfrage nach Produkten der Fenster-, Haustür- und Fassadenbranche über den Werten des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Jedes Zweite der befragten Mitgliedsunternehmen stuft die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum als besser ein, 32 Prozent sehen keine Veränderungen und nur 17 Prozent beurteilen die Lage schlechter als im 1. Halbjahr 2008.

"Unsere Produkte sind besonders im Hinblick auf energetische Modernisierungsmaßnahmen beim Verbraucher angekommen. Zusätzlich wird die Sonderkonjunktur durch die KfW-Förderprogramme und das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung unterstützt", begründet Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF, die guten Zahlen der Trendanalyse. Die abgefragten Segmente entwickelten sich dabei je nach Marktsituation unterschiedlich.

In der Fensterbranche beurteilen 40 Prozent der befragten Unternehmen die Situation als besser, 36 Prozent als gleichbleibend und 24 Prozent als schlechter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Fenster mit dem Rahmenmaterial Holz haben etwas aufgeholt. Metallfenster werden weniger nachgefragt, während sich Holz-Metall- und Kunststoff-Fenster am Markt deutlich besser positionieren konnten. "Gründe hierfür liegen unter anderem in den unterschiedlichen Vertriebswegen und den heutigen und zukünftigen Anforderungen der Energieeinsparverordnung", meint Tschorn.

Den Erfolg von Holz-Metall-Kombinationen und von Kunststoff-Fenstern führt Tschorn vor allem auf die derzeit verstärkt durchgeführten energetischen Modernisierungen von Wohngebäuden zurück: "Nach den Sommerferien erwarten wir für alle Rahmenmaterialien weiter steigende Umsätze, denn dann sollten die Aufträge aus dem Konjunkturpaket II endgültig im Markt angekommen sein."

Energetische Modernisierungen im Bereich Fenster, Fassade und Haustüren seien typischer Bestandteil der aktuellen Sonderkonjunktur, während Wintergärten als Neuinvestitionen derzeit weniger nachgefragt werden.

Die Gesamtnachfrage für Fenster, Fassaden und Haustüren in den Rahmenmaterialien Holz-Metall und Kunststoff liegen teilweise deutlich über dem Vorjahr, während die Nachfrage nach Metallprodukten den Ergebnissen des Vorjahres hinterherhinkt. "Das beruht unserer Ansicht nach auf den noch fehlenden Aufträgen im Bereich öffentlicher Bauvorhaben, die im Konjunkturpaket II vermutlich erst im 2. Halbjahr 2009 und im Jahr 2010 richtig greifen werden, sowie auf dem Rückgang bei den gewerblichen Investitionen in Deutschland", erklärt Tschorn.

Wie das Konjunkturpaket wirkt und welche technologischen Trends sich abzeichnen ist auch das zentrale Thema der Rosenheimer Fenstertage 2009 vom 15. bis 16. Oktober 2009. Den Schwerpunkt bildet die Information über die vielfältigen Facetten der Energieeffizienz, die von Auslegungsfragen der EnEV 2009, über verbesserten Wohnkomfort bis zu energieeffizienten Konstruktionen und Materialien reichen, mit denen die verschärften Referenzwerte der EnEV erreicht werden können.

Daneben gibt es Aktuelles zu Normen und Regeln wie beispielsweise zu Kriterien für Passivhaus-Fassaden, zum Schallschutzausweis sowie zur neuen Bauproduktenverordnung. Auch neue Forschungsergebnisse zu wärmetechnischen Verbesserungen oder zu mechatronischen Fenstern werden vorgestellt. Die Rosenheimer Fenstertage werden in 30 Vorträgen die wichtigsten Aspekte zur Umsetzung energieeffizienter Systeme beantworten. pgl

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