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Innovationen zur Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt

Deubau bietet Überblick zu Heizung, Dämmung, Baustoffen

15.01.2010, 09:03

Deubau-Besucher
Gut besucht ist die Deubau 2010. Bild: Messe Essen

Handwerker, die sich über Innovationen beim energieffizienten Bauen und Sanieren auf dem Laufenden halten wollen und Bauherren, die über Neubau und Sanierung nachdenken können sich auf der Baufachmesse Deubau einen Überblick verschaffen.

Die Deubau ist nicht so sehr eine Messe der Neuvorstellungen, aber Hersteller aus zahlreichen Gewerken von der Heizung über die Dämmung und Lüftungsanlagen bis hin zu Baustoffen zeigen, welche Lösungen möglich sind. Gut vertreten sind beispielsweise die Hersteller von Wärmepumpen. Hier zeigen sich alle, die Rang und Namen haben von Daikin, Glen Dimplex und Nibe bis zu Tecalor und Zehnder. Informationen zu dieser Technologie gibt es auch am Stand der Energieagentur NRW.

Hersteller von Baustoffen arbeiten vor allem an Details. So haben die Anbieter von Bims, einem Baustoff, der vor allem im Westen eingesetzt wird, Steine gezeigt, die mit unterschiedlichen Dämm-Materialien gefüllt sind und Lamda-Werte von bis zu 0,07 Watt pro Meter und Kelvin erreichen. Der Lamda-Wert gibt die Dämm-Eigenschaften eines Baustoffs an, je geringer der Wert, desto geringer der Wärmeverlust. Zu sehen sind die Produkte bei Jasto oder KLB. Zu sehen sind auf der Deubau auch Lösungen, die Klinker-Riemchen mit Wärmedämmung verbinden, beispielsweise beim holländischen Hersteller Casatherm oder bei VS Haus.

Bei VS Haus wird außerdem eine Klimadecke vorgestellt, die ohne Kühlmittel auskommt. Gekühlt wird mit Luft. Im Winterbetrieb dient das System als Lüftung, im Sommer wird damit auch gekühlt. Hermann Steger, Geschäftsführer der VS Haus, sieht die Lösung vor allem in Hotels als Alternative zu stromschluckenden Klimaanlagen. Die Kühldecke kostet zirka 70 Euro pro Quadratmeter, 70 bis 80 Prozent der Deckenfläche müssen abgedeckt werden.

Mit dem Thema Lüftung beschäftigt sich auch ein Exponat, dass auf dem Stand der Forschungsinitiative Zukunft Bau zu sehen ist. Es ist ein Lüftungselement, das mit Sensoren ausgestattet ist und sich damit öffnen und schließen lässt. Die Sensoren reagieren auf Luft, Wärme Feuchte und CO2. Twister nennt Elias Knubbe, der für die Entwicklung verantwortlich ist, sein System. Im geschlossenen Zustand ist es wasserdicht und und wärmedämmend, ist es geöffnet, lassen sich Luftwechselraten bis zu 40 Kubikmeter pro Stunde erzeugen. pgl

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