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Studie von Interconnection rechnet für 2014 letztmalig mit einem Rückgang

Der Fenstermarkt steht vor einer Trendwende

20.05.2014, 06:30

Grafik zur Fenstermarktstudie
Laut Studie nähern sich fünf Jahre kontinuierlicher Marktrückgang dem Ende. © Interconnection

Eine neue Studie über den Fenstermarkt hat das Marktforschungsunternehmen Interconnection herausgebracht. Danach steht der westeuropäische Fenstermarkt in diesem Jahr vor einer Trendwende. Nachdem sich der Markt seit Jahren rückläufig entwickelt, rechnet Interconnection für das Jahr 2014 mit einem letztmaligen Rückgang von lediglich 0,4 Prozent in Menge und 0,7 Prozent in Wert. Dies entspricht 57,1 Millionen verkauften Fenstereinheiten und einem Marktvolumen von 16,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2015 wird der Markt erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 wachsen.

Zum Fenstermarkt Westeuropa gehören alle Länder westlich der Grenze Deutschland-Österreich-Italien inklusive Skandinavien. Er soll sich laut Studie für 2014 ein letztes Mal rückläufig entwickeln. Der moderate Rückgang für 2014 ist Marktstabilisierung. So werden heuer 57,1 Millionen Fenster abgesetzt werden, was wiederum einem Marktvolumen von 16,2 Milliarden Euro entspricht. Den Löwenanteil vereinnahmt die DACH-Region für sich: 34,0 Prozent des Umsatz wird hier generiert. Interessant hierbei: Im Jahr 2008 trug die DACH Region nur 23,8 Prozent des Umsatzes bei und rangierte hinter den Regionen Frankreich und Benelux sowie Italien, Spanien und Portugal lediglich auf Rang drei..

Auch bei den Rahmenmaterialien gibt es Verschiebungen. Mit 40,8 Prozent Marktanteil sind Kunststofffenster mit Abstand das beliebteste Rahmenmaterial in Europa. Daran wird sich in den kommenden Jahren auch wenig ändern. Doch ein Vergleich zwischen den Jahren 2009 und 2017 zeigt: Während Holz/Metall seinen Marktanteil von 7,7 Prozent auf 10,6  Prozent ausweiten wird, verlieren einfache Holzfenster  und Metallfenster Marktanteile.

Ein weiterer Trend ist der hin zum Kunststoff-Aluminium Fenster. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Rahmenmaterial insbesondere in der Alpenregion etablieren können. In Österreich ist bereits jetzt jedes fünfte Fenster ein mit Aluminium bestücktes Kunststofffenster. Aber auch im süddeutschen Raum und Norditalien wird dieser Trend zunehmend wahrgenommen. Treiber sind insbesondere österreichische Fensterbauer.

Die ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa deuten daraufhin, dass sich krisengeschüttelte Markt in den kommenden Jahren erholen wird. Für den Zeitraum zwischen 2013 und 2017 erwartet Interconnection Wachstum. Neben dem deutschsprachigen Raum, der sich den gesamten Nach-Krisen-Zeitraum konstant positiv entwickelt hat, wird vor allem ein Schub durch den angelsächsischen Raum erwartet. Staatliche Förderprogramme haben in der zweiten Jahreshälfte 2013 zu einer erhöhten Bautätigkeit geführt, die sich 2014 auf den Fenstermarkt auswirken wird. Quelle: Interconnection Consulting / bba

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