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Ursachenforschung sollte an erster Stelle stehen

Dekra: Vor der Heizperiode Schimmelbefall bekämpfen

06.09.2015, 08:28

Die Bausachverständigen von Dekra empfehlen, die Monate vor der Heizperiode zu nutzen, um Schimmelbefall in Wohnräumen zu beseitigen. Mit Überstreichen oder dem Chemikalien-Einsatz sei es häufig nicht getan.

Schimmelpilze sind an gelblichen, schwarzen Flecken und einem modrigen, muffigen Geruch zu erkennen. Selbst wenn nur kleine Stellen befallen sind, ist den Dekra-Experten zufolge rasches Handeln angesagt. Unabhängig davon, ob Tapeten, Teppichböden, Holzmöbel, Beton, Kunststoffe oder Leder befallen sind, Schimmelpilze in Wohnräumen gefährden die Gesundheit der Bewohner. Die Sporen können Atemwegsbeschwerden, allergische Reaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und vereinzelt auch Infektionen auslösen.

Das Überstreichen oder eine oberflächliche chemische Behandlung führt meist nicht zur Beseitigung des Problems. Schimmelsporen wachsen nur bei hoher Feuchtigkeit. Deshalb steht die Ursachenforschung an erster Stelle: Zu klären ist, ob bauliche Mängel oder ein falsches Verhalten der Bewohner vorliegt. Ist das Dach oder die Dachrinne undicht, ist ein verschlissenes Fallrohr, ein Rohrbruch oder ein Mauerriss für die hohe Feuchtigkeit verantwortlich? Führen bauphysikalisch unzureichend dimensionierte Bauteile zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit und somit zum Schimmel? Oder wird die beim Kochen, Duschen, Waschen oder durch ein Aquarium entstehende Feuchtigkeit unzureichend abgeführt, oder vielleicht nicht ausreichend geheizt? Wer nicht über genügend Sachkenntnis verfügt, sollte sich nicht scheuen, einen Fachmann einzuschalten, der die Ursachen der Schäden klärt.

Kleinerem, oberflächlichem Befall kommt der versierte Laie laut Dekra teilweise noch mit 80prozentigem Ethylalkohol (Vorsicht, Brandgefahr!) oder gängigen Anti-Schimmel-Mitteln bei. Sind Flächen ab einem halben Quadratmeter befallen, ist zunächst eine Ursachenermittlung notwendig und im Anschluss daran, wenn die Gründe für das Auftreten vorliegen, der Fachmann gefragt, der das Problem dauerhaft beseitigt. Er ergreift dabei auch die notwendigen Schutzmaßnahmen (Handschuhe, Atemschutz, Brille), zumal bei der Sanierung die Sporen in gesundheitsgefährdender Konzentration freigesetzt werden können. Quelle: Dekra / sth

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