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Sicherungsgurt erhöht Absturzschutz auf dem Dach

Dach und Holz: Sicherungen für Zimmerer

08.02.2014, 07:10

Auf der Kölner Baufachmesse Dach und Holz stellt Absturzsicherungsspezialist ABS Safety neue Sicherungsmöglichkeiten für die Arbeit rund ums Dach vor. Neben einer Anschlagschlinge für Ziegeldächer und zwei neuen Anschlagpunkten für Sandwichdächer und den Firstbereich können die Besucher am ABS-Messestand auch den neuen Absturzsicherungsgurt ABS PS Comfort begutachten. Ebenfalls im Messegepäck von ABS Safety: Ein neues Geländer, das ohne Gewichte an der Dachhaut fixiert wird, und zudem noch zwei Leitersicherungen.

Die Trageakzeptanz von persönlicher Schutzausrüstung steigt nachweislich, wenn diese benutzerfreundlich gestaltet und im Arbeitsalltag nicht hinderlich ist. Aus diesem Grund führt der neue Sicherungsgurt ABS PS Comfort diese Eigenschaften nicht nur im Namen, sondern wartet mit allerlei Erleichterungen für den Träger auf. Für ein schnelles und unkompliziertes Anlegen des Gurtes sorgen etwa Schnellverschlüsse im Bein- und Brustbereich. Sie sind den Klickverschlüssen der Anschnallgurte in Flugzeugen nachempfunden. Ein atmungsaktives Polster im Schulter- und Rückenbereich, über das die Gurte geführt werden, sorgt zudem dafür, dass diese nicht unmittelbar auf der Kleidung aufliegen. Das erhöht nicht nur den Tragekomfort, sondern führt auch zu einer besseren Verteilung der auftretenden Lasten.

Zugleich dient das Polster als Orientierung beim Anlegen des Gurtes: Hält man ihn an der dort befestigten Ringöse, fällt der Gurt direkt in die richtige Anlegeposition. Der ABS PS Comfort ist ein echter Allrounder und kann zum Steigen, Anschlagen und Retten eingesetzt werden.

Im Bereich des Kollektivschutzes bringt ABS Safety sein neues Sicherheitsgeländer ABS Stabilik II mit zur Dach und Holz. Der Clou des Geländers: Es benötigt zur Befestigung keine Gewichte, da es auf Bitumendächern aufgeschweißt oder auf Foliendächern einfach aufgeklebt werden kann. Insbesondere beim Transport macht sich diese massive Gewichtsreduzierung bemerkbar, denn die Stabilik II-Geländerstütze wiegt nur 3,7 Kilogramm. Zum Vergleich: Eine herkömmliche Geländerstütze kommt auf über 30 Kilogramm Gewicht. Und während man früher zudem nach einem kraftraubenden Aufstieg aufs Dach dann noch vor einem Satz an Einzelteilen stand, aus denen das Geländer mit Hilfe einer Bohrmaschine aufwendig zusammengebaut werden musste, geht das Stabilik II einen neuen Weg. Ausleger und Stützen des komplett aus Aluminium gefertigten Geländers sind kompakt vormontiert und müssen lediglich auf dem Dach aufgeklappt und zusammengeschraubt werden.

Die neuen Rutschsicherungen für Leitern ABS LaddFix und ABS LaddQuick sollen verhindern, dass man bei der Arbeit mit der Leiter abrutscht. Leiterunfälle belegen mit rund 50 Prozent noch immer den ersten Platz bei den Absturzunfällen in Deutschland. Vielfach kommt es deshalb zum Unfall, weil der Leiterkopf wegrutscht. Der LaddFix wird für den dauerhaften Einsatz an der Regenrinne mit Klemmen oder an Wand und Mauerwerk mit Dübeln befestigt. Dort kann die Leiter dann sicher eingehängt werden. Der LaddQuick hingegen ist für den temporären Einsatz konzipiert. Er wird mit einem einfach zu handhabenden Federmechanismus zwischen zwei Sprossen geklemmt und kann dann flexibel an jeder beliebigen Stelle in die Regenrinne eingehakt werden.

Eine weitere Neuerung am Stand von ABS Safety ist der ABS-Lock X-Rivet. Er zeichnet sich durch seine einfache Montage aus. Auf Stahl-Sandwichpaneelen wird der Anschlagpunkt in nur wenigen Minuten mit Hilfe einer Akku-Nietpistole und Blindnieten von oben montiert. Durch die wasserdichten Blindnieten und die aus einem speziellen EPDM-Moosgummi vormontierten Dichtstreifen ist die Dachhaut an der Befestigungsstelle sofort abgedichtet. Der Aufwand für Abdichtungsmaßnahmen fällt weg. Der Anschlagpunkt ist komplett aus Edelstahl gefertigt, für die Sicherung von drei Personen gleichzeitig geeignet und nach DIN EN 795:2012 Typ A zugelassen und getestet.

Mit der Anschlagschlaufe ABS-Lock Loop präsentiert ABS Safety in Köln zudem einen Anschlagpunkt für Steildächer, der in alle Richtungen belastet werden kann – nicht nur Richtung Traufe, sondern auch zum Ortgang hin oder gar über den First hinaus. Die Edelstahlschlaufe wird denkbar einfach über zwei lange Schrauben montiert, die in den tragenden Dachsparren geschraubt werden. Da nach der Montage nur eine kleine, nahezu unsichtbare Schlaufe auf dem Ziegeldach sichtbar ist, wird das architektonische Gesamtbild des Gebäudes nicht gestört. Die Edelstahlschlaufe ist nach DIN EN 795:2012 Typ A und B zugelassen und für die Sicherung von drei Personen gleichzeitig geeignet. ABS-Lock First II lässt sich an Dachneigung anpassen. Quelle: ABS Safety / pgl

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