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Fachmesse Dach und Holz in Köln startet am 24. Februar 2010

Bessere Dämmung und Energiegewinnung im Fokus

23.02.2010, 07:46

Messehalle Dach und Holz
Dach und Holz liefert Überblick über Innovationen für Dämmung und Energiegewinnung. Bild: Dach und Holz

Die Fachmesse Dach und Holz in Köln, die vom 24. bis 27. Februar 2010 ihre Pforten öffnet, hat einige Innovationen bei Dämmung und der Energiegewinnung über das Dach zu bieten.

Bei Eternit steht im Mittelpunkt der Präsentationen die deutschlandweite Markteinführung des Fotovoltaik-Systems Solesia. Es ist auf Dachkonstruktionen mit Dachsteinen und Wellplatten von Eternit abgestimmt. "Durch die Reduzierung der Einspeisevergütung werden die Preise pro installierten Kilowattpeak weiter unter Druck stehen. Es ist abzuwarten, ob eine Preissenkung bei den Modulherstellern im 1. Quartal 2010 folgt", so  Florian Hartmann, Produktmanagement Dach bei Eternit gegenüber EnBauSa. Er sieht auch positive Effekte durch die Senkung der Einspeisevergütung. "In der Vergangenheit war das Fotovoltaik-Geschäft in vielen Bereichen ein reines Investitions- und Renditethema. Mit der Reduzierung der Einspeisevergütung gleichen sich Angebot und Nachfrage wieder mehr an und die Steuerzahler, die die Fördersumme tragen, werden entlastet."

Das System, das Eternit zeigt, hat eine Nennleistung von 77 Watt Peak und kostet inklusive Installation zwischen 3.800 und 4.000 Euro pro Kilowattpeak Leistung. Das Design ist auf den Dachstein Heidelbergs abgestimmt. Eine Unterkonstruktion aus Edelstahl-Befestigungsschienen dient der Montage der Module auf speziellen Funktionssteinen. Das Format der flachen, rahmenlosen Module ist an die Größe der Dachsteine angepasst. Das Unternehmen übernimmt eine Leistungsgarantie für 20 Jahre. Nelskamp hat Produkte für Solarthermie seit der Fachmesse Bau 2009 im Programm.  Konkurrenz für die Eternit-Produkte dürfte auch durch die Ansätze von Systaics Energiedach oder das Sunroof von Roto entstehen.

Rockwool zeigt auf der Kölner Messe Dämmungen mit nochmals verbesserter Wärmeleitfähigkeit wie das Produkt Durock 037 für die Flachdachdämmung. Es hat eine Wärmeleitfähigkeit von 0,037 W/(mK). Außerdem ist eine neue Generation der "Fixrock" Dämmplatte für hinterlüftete Fassaden zu sehen. Es handelt sich dabei um Dämmplatten aus hydrophobierter Steinwolle. Regen oder lang anhaltende Nebelnässe dringen nicht in den Dämmstoffquerschnitt ein, die Platten bleiben auch unter schlechten Witterungsbedingungen im Kern trocken und behalten damit ihre wärmedämmende Eigenschaft. Darüber hinaus hat  der Hersteller eine Innovation für die Fassadendämmung im Holzbau angekündigt. Eternit zeigt zudem die Ausbauplatten Hydropanel und Duripanel aus Faserzement und Holzzement. Für alle Produkte liegt eine Umwelt-Produktdeklaration des Instituts Bauen und Umwelt vor und bestätigt deren baubiologische Unbedenklichkeit.

Einen Überblick über Lösungen zur Dämmung von Dach, Keller und Fassade bietet Besucherinnen und Besuchern auch der Stand von Knauf Insulation. Anhand von Miniaturen zeigt das Unternehmen, wie die Systemkomponenten des Luftdicht-Dämmsystems zusammenwirken. Dabei widmet das Unternehmen dem Flachdach erstmals einen Bereich mit Dämmsystemen auf Steinwolle-Basis. Auch die Mineralwolle- und Glaswolle-Dämmstoffe mit Ecose-Technologie sind Teil der Präsentation. Die Produkte wurden in den vergangenen Monaten mehrfach ausgezeichnet. Ihr Vorteil für Handwerker: Die Mineralwolle-Dämmstoffe jucken und stauben weniger als herkömmliche Produkte.

Bei Puren ist ein Attikaelement zu sehen, dass wärmebrückenfreie Dachrandkonstruktionen bei Flachdächern erleichtert. Speziell bei der Sanierung ist oftmals keine oder nur eine nicht hoch genug ausgebildete Aufkantung an Flachdächern vorhanden, um die neuen Dachaufbauten mit erhöhten Dämmstoffstärken und Abdichtungsbahnen aufzunehmen. Aber auch für Neubauten, zum Beispiel für Niedrigenergie- und Passivhäuser ist das Attikaelement unter konstruktiven und wärmedämmtechnischen Gesichtspunkten eine praktikable Lösung für die Ausbildung des Dachrandes. Es sind zwei Funktionswerkstoffplatten inklusive Befestigungselementen. Die Auskragung des Elements im Fassadenbereich ermöglicht Dämmstoffstärken des Fassaden-Vollwärmeschutzes bis zu 180 mm. pgl

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