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Jeder Zweite erwartet eine Umsatzsteigerung

Bauunternehmer sind zuversichtlich für 2011

07.03.2011, 00:00

Von allen Berufsgruppen, die das Marktforschungsunternehmen Bauinfoconsult in der jüngsten Konjunkturumfrage zu ihren Umsatzaussichten für 2011 befragt hat, sind die Bauunternehmer mit Abstand am optimistischsten: Jeder Zweite der telefonisch Befragten erwartet 2011 eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr, mit einem negativen Ergebnis rechnen die wenigsten. Selbst vor der Krise war der Anteil der Unternehmen mit positiver Erwartung nicht so hoch.

Anfang 2011 hat das Marktforschungsunternehmen 180 Bauunternehmer in telefonischen Interviews darum gebeten ihre Umsatzaussichten für 2011 abzuschätzen. Jeder zweite Befragte erwartet, seinen Umsatz gegenüber 2010 steigern zu können. Darunter sind 40 Prozent, die glauben, bis zu 5 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr erzielen zu können, jeder zehnte Bauunternehmer erwartet einen noch höheren Umsatzzugewinn. Dass sie im Jahr 2011 gleich viel Umsatz wie 2010 erzielen werden, glauben hingegen 44 Prozent der Befragten - marginal bleibt dagegen der Anteil mit negativen Erwartungen. Damit ist der Anteil der Befragten mit positiven Erwartungen zum ersten Mal in vier Jahren höher als der Anteil der Bauunternehmer, die mit Stagnation rechnen.

Ebenfalls beachtlich: In den beiden krisenüberschatteten Vorjahren konnten sich nur wenige Bauunternehmer Hoffnung auf Umsatzsteigerungen machen. Doch mittlerweile übertrifft der Optimistenanteil deutlich die Zahl der Bauunternehmen, die sich in Vorkrisenzeiten Hoffnung auf eine Umsatzsteigerung gemacht hatten. Die vom statistischen Bundesamt vor kurzem veröffentlichten Auftragseingänge und -bestände im Bauhauptgewerbe für das vierte Quartal 2010 stützen und erklären die Zuversicht der Bauunternehmer: Vor allem im Wohnungsbau, aber auch im bislang eher schwachen Wirtschaftsbau haben die Bauunternehmen eine stattliche Auftragspipeline ins Jahr 2011 mitgenommen.

Das gilt auch für andere europäische Länder. Überall hatte es die Bauindustrie in den Jahren 2008 und 2009 böse gebeutelt. Das Schlimmste hat die europäische Bauwirtschaft aber mittlerweile wohl überstanden. 2010 müssen die 19 Euroconstruct-Länder zwar noch mit einem leichten Rückgang der Bauaktivitäten rechnen (-2,2%). Im europäischen Forschungs- und Beratungsnetzwerk "Euroconstruct" arbeiten Institute mit spezifischem Know-how im Bau- und Immobiliensektor aus 15 westeuropäischen und vier mittelosteuropäischen Ländern zusammen. Ab 2011 aber soll es auch am Bau wieder aufwärts gehen (+1,6%). 2012 soll das europäische Bauvolumen - mit einem Plus von 2,5 Prozent - sogar wieder stärker wachsen als das Bruttoinlandsprodukt. pgl

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