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Sanierung kompletter Quartiere im Fokus

Bauherrenpreis 2009 auf der Deubau verliehen

13.01.2010, 13:27

Der Deutsche Bauherrenpreis Modernisierung 2009 wurde als wichtigster nationaler Wohnungsbauwettbewerb am 13. Januar 2010 anlässlich der Fachmesse Deubau in Essen und in Verbindung mit einem Symposium zum Thema "Energieeffiziente Sanierung von Stadtquartieren" verliehen.

Die Jury hat zehn Projekte mit einem Preis ausgezeichnet, neun weitere Projekte erhielten eine Anerkennung. Für Bauherren mit nachhaltigen Geschäftsmodellen sei das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Bezahlbarkeit von größter Bedeutung, wenn anstelle einzelner Leuchttürme Breitenwirkung erzielt werden solle, sagt der Verband der Immobilienunternehmen GdW in einer Stellungnahme.

Das Verhältnis zwischen Denkmalschutz und Klimaschutz unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit war ein thematischer Schwerpunkt des Wettbewerbs. Erstmals war die Deutsche Stiftung Denkmalschutz einbezogen. Mit dem vergebenen Sonderpreis "Denkmalschutz im Wohnungsbau" wurde die Sanierung der Boschetsrieder Siedlung in München- Sendling ausgezeichnet, ein denkmalgeschütztes Ensemble der 1950er Jahre. Sensibler Umgang mit denkmalgeschütztem Bestand führte auch zur Auszeichnung der GAG Immobilien AG Köln in den Siedlungen "Blauer Hof" und "Germaniasiedlung" aus den 1920er Jahren.

Drei Preise vergab die Jury an Projekte, die das Zukunftspotential der Plattenbauten aufgezeigt haben. Zu den Preisträgern gehört die  Wohnungsbaugenossenschaft Gotha mit ihrem grundlegenden Umbau eines am Rande der Altstadt gelegenen Quartiers der 1980er Jahren, die Wohnungsbaugenossenschaft "Fortschritt" in Sondershausen, die ein industriell errichtetes Viertel durch Teilrückbau strukturell an die benachbarte Altstadt anpasst sowie die Wohnungsbaugesellschaft Spreewald in Lübbenau. Sie hat das zentrale Hochhaus zu einer Landmarke im Zentrum der Neustadt umgebaut.

Für die Umnutzung und Sanierung von Bestandsbauten steht der Umbau des ehemaligen Kaufhauses Breuer in der Innenstadt von Eschweiler sowie das "Stadtregal" der Projektentwicklungsgesellschaft Ulm, die in den "Regalfächern" früherer Produktionshallen flexible Lofts zum Wohnen und Arbeiten anbietet.

Ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnet wurde die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Dachau für ihr Konzept, eine Siedlung aus den 1950er Jahren durch die Verbindung von energetischer Sanierung, Aufstockung und ergänzendem Wohnungsneubau nachhaltig aufzuwerten. Ein Ansatz, der auch in Hamburg- Rahlstedt von der Helvetia Schweizerische Versicherungs AG verfolgt wird. Mit der energetischen Sanierung einer Werkssiedlung hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Wittenberg gepunktet. pgl

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