RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Dämmung & Fassade » Aktuelles » Artikel » Baufritz warnt vor Elektrosmog durch Smart Meter

"Nur die Übertragung über geschirmte Kabel ist sicher"

Baufritz warnt vor Elektrosmog durch Smart Meter

06.07.2011, 11:24

Vor der Gefahr durch Elektrosmog bei der Installation so genannter intelligenter Stromzähler warnt der Ökohaus-Hersteller Baufritz.

Seit dem 1. Januar 2010 müssen Smart Meter in allen Neubauten installiert werden. Ziel ist eine flächendeckende Einführung bis zum Jahr 2015. Mit den Geräten lässt sich der aktuelle Stromverbrauch abfragen und steuern. Für die Stromnetzbetreiber hat es den Vorteil, dass sich Lastspitzen durch eine Verschiebung der Verbräuche abfedern lassen.

Zwei der derzeit getesteten Technologien bergen laut Baufritz die Gefahr hoher gesundheitlicher Risiken: Die Übertragung der Daten per Mobilfunk und die Übertragung per Stromleitung über nicht geschirmte Kabel. Bei der Mobilfunk-Variante kommuniziert ein Funkgerät am Zähler permanent mit der nächsten Mobilfunk-Basisstation. Damit läuft der Wohnungsbesitzer Gefahr, einer andauernden Strahlungsbelastung ausgesetzt zu sein. Das habe massive gesundheitliche Konsequenzen. So berichtet zum Beispiel der Umweltmediziner Joachim Mutter von seinen Erfahrungen nach dem Einbau von Wärmemess-Zählern auf Funkbasis. Seine Patienten die nichts vom Einbau der neuen Geräte wussten klagten über Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Augen- und Hautbrennen, Tinnitus und Depressionen. Diese Symptome seien erst zurückgegangen, als die neuen Zähler wieder entfernt wurden. Mutter war durch seine Kontakte zu äußerst umstrittenen Esoterikern in den vergangenen Jahren immer wieder in die Kritik geraten.

Auch die Übertragung über nicht geschirmte Kabel wird von Experten wegen der zwar versteckten, aber doch präsenten elektromagnetischen Strahlung stark kritisiert: "Nie würde ich mir so eine Technologie ins Haus holen", sagt zum Beispiel der Leipziger Physiker Stefan Spaarmann, Leiter der IG Elektrosmog im Bund Umwelt und Naturschutz Sachsen. Nur die Übertragung der Daten über geschirmte Kabel sei absolut unbedenklich und sicher, sagt Baufritz. Das Unternehmen bietet bei seinen Häusern eine Gebäudehülle mit integrierter Schutzebene an. Die könne aber nur bedingt die hausinternen Strahlen durch "Smart Meter" reduzieren. pgl

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Zurück

Premiumpartner