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Drei Viertel der Unternehmen kommen ohne Apps aus

Apps im Baubereich noch kaum vorhanden

29.09.2011, 00:00

App von Roto
Unternehmen mit Apps sind im Bauumfeld noch die Ausnahme. © Roto

Für private Nutzer von Smartphones sind sie längst zur Gewohnheit geworden: Apps, die manchmal praktischen, manchmal einfach nur spielerisch-amüsanten mobilen Applikationen. Für das Marketing sind dadurch neue Kommunikationswelten entstanden.

Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Bauinfoconsult zeigen aber: Die Verbreitung von Apps steckt in der Branche noch in den Kinderschuhen. Im Rahmen der Jahresanalyse, bei der auch verschiedene Verarbeiter und Architekten befragt worden sind, hat Bauinfoconsult unter anderem auch Hersteller aus der Baustoff- und Installationsindustrie nach eigenen Apps gefragt. Derzeit bietet lediglich ein Fünftel der 181 im Juli 2011 hierzu online befragten Hersteller Apps an. Ganze 76 Prozent der Hersteller sind dagegen noch gänzlich "App-frei".

Für App-Euphorisierte in der Baubranche ist dieses Ergebnis also zunächst wie eine kalte Dusche: Auch wenn Apps im Kommen sind, so doch nicht von heute auf morgen. Doch allen App-Fans sei versichert: Aus den Studienresultaten geht auch hervor, dass sich die mobilen Anwendungen auch in Bau und Installation in Zukunft weiter verbreiten werden.

Ein Viertel der Hersteller, die derzeit keine Apps für ihre Kunden anbieten, geht "ganz bestimmt" davon aus, dass sie innerhalb der kommenden fünf Jahre Apps herausbringen werden. Mit 20 Prozent erwartet zudem ein weiteres Fünftel, dass "mit hoher Wahrscheinlichkeit" auch sie in den kommenden Jahren Apps anbieten werden. "Eventuell" werden weitere 24 Prozent auf den App-Zug springen. Wirklich hartnäckige Mobile Marketing-Muffel, die aus jetziger Sicht auch zukünftig keine Apps anbieten werden, sind eindeutig nur eine Minderheit der befragten Hersteller (7 Prozent).

Zu den Newcomern gehört Stiebel Eltron. Das Unternehmen hat unlängst eine praktische App vorgestellt, die bei Außenaufstellung den Schalldruckpegel abhängig von Aufstellart und Aufstellumgebung ermittelt. So lässt sich schon vor der Aufstellung berechnen, ob die ausgewählten Randbedingungen den Grenzwerten der TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) entsprechen. Die Schall-App bietet so eine schnelle Orientierung über den optimalen Aufstellort und schafft Planungssicherheit. Nach Angabe der geplanten Wärmepumpe sowie wichtiger Parameter wie zum Beispiel Aufstellart, Ort und Umgebung ermittelt die Schall-App den zu erwartenden Schallleistungspegel der Wärmepumpe sowie den nötigen Mindestabstand zum Nachbargebäude. Dabei werden alle relevanten Vorschriften der TA Lärm für den konkreten Fall berücksichtigt. Quellen: Bauinfoconsult / Stiebel Eltron / pgl

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