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Studie untersucht Elemente für Fenster und Fassaden

Alu, Holz und PVC bei Nachhaltigkeit gleich

19.01.2015, 08:45

Hinsichtlich der Nachhaltigkeit von verschiedenen Fassaden- und Fenstermaterialien liegen keine ganzheitlichen Untersuchungen vor. Um Transparenz für Bauherren und Investoren zu schaffen, hat Drees & Sommer gemeinsam mit PE International eine ganzheitliche Studie zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Aluminium, Holz und PVC erstellt.

Die verschiedenen Materialien wurden hinsichtlich ihrer ökologischen, wirtschaftlichen, funktionalen und sozialen Kriterien analysiert. Das wesentliche Ergebnis: Kein Material bietet durchgängig in allen Kriterien jeweils die beste Nachhaltigkeitsperformance, in der Gesamtbetrachtung sind nahezu alle gleichauf.

Die Einschätzung, Holz sei das nachhaltigste Fassaden- und Fenstermaterial, ist weit verbreitet. Um herauszufinden, ob diese Vermutung sich unter Berücksichtigung von allen wesentlichen Nachhaltigkeitsfaktoren bestätigt, haben Drees & Sommer und PE International eine Studie für den europäischen Raum erstellt. Ziel der umfangreichen Untersuchung war es, auf Basis von anerkannten und praxisgerechten Kriterien die nachhaltige Performance der üblicherweise eingesetzten Materialien Aluminium, Holz und PVC im Fassaden- und Fensterbau zu vergleichen.

Holz punktet nur bedingt

Auf Basis von typischen Nachhaltigkeitszertifizierungs-Systemen für den Gewerbe- und Wohnungsbau werden die ökologischen, wirtschaftlichen, funktionalen und sozialen Kriterien angewandt. So haben die Experten unter anderem Ökobilanzen, Lebenszykluskosten, Komfortberechnungen und Trennbarkeitspotenziale der einzelnen Materialien ermittelt und miteinander verglichen. Um klimaspezifische Einflüsse auszuschließen, wurden jeweils Referenzdaten aus Nord- und Südeuropa verwendet. Die Gesamtbewertung mündete in einer Bewertungsmatrix, die auf Grundlage der Norm EN 15643/1 Nachhaltigkeit von Bauwerken und den gängigen Zertifizierungssystemen erstellt wird.

Zu den wesentlichen Ergebnissen der Studie gehört, dass kein Material durchgängig in allen Kriterien die jeweils beste Nachhaltigkeitsperformance bietet. Insgesamt hat sich eine Varianz von nur rund zehn Prozentpunkten bezogen auf den Mittelwert in der Gesamtperformance ergeben, sodass alle Materialien ähnlich gut abschneiden. Die Studie hat darüber hinaus ergeben, dass der Nutzungsphase hinsichtlich der Ressourcenbedarfe und Lebenszykluskosten eine erhebliche Bedeutung zukommt. Quelle: Drees und Sommer / pgl

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