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Alle Vorteile des Werkstoffs Aerogel ausgenutzt

Aerogel-Dämmplatte von BASF Wall Systems ist Multitalent

30.04.2013, 08:30

Als "Superlativ auf dem WDVS-Markt" bezeichnet BASF-Wallsystems vollmundig sein neues Wärmedämmverbundsystem Heck Multitherm Aero. Basis des Systems ist eine flexible und dünne Dämmplatte aus Aerogel mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,018 W/(m*K). Laut BASF Wall Systems konnte die Materialstärke bei Multitherm Areo im Vergleich zu herkömmlichen Dämmplatten um mehr als die Hälfte reduziert werden.

Doch damit nicht genug: Das System sei nicht nur extrem dünn, sondern auch formbar, leicht, äußerst hitzebeständig, nicht brennbar, diffusionsoffen, wasserabweisend und schallabsorbierend. Diese Eigenschaften verdanke die Dämmplatte mehreren Lagen dünnem und flexiblem Vlies aus Aerogel. "Ob es sich um die Umsetzung ausgefallener architektonischer Ideen, die Realisierung bautechnischer Herausforderungen oder die Verwirklichung ästhetischer Ansprüche handelt – das neue Wärmedämmverbundsystem Multitherm Aero revolutioniert den bestehenden WDVS-Markt und schließt eine jahrzehntelange Lücke", jubelt der Hersteller.

Möglich macht das der Werkstoff Aerogel, der in aufwendigen chemischen Verfahren entwickelt wurde. Anders als bei Gelen ersetzt bei diesem Material Luft fast vollständig den Wasseranteil, ohne jedoch seine netzartige, äußerst feine Struktur zu verändern, die es möglich macht, Luftmoleküle fest einzuschließen und so die einzigartige Isolationsfunktion zu erzielen.

Auch in puncto Feuer- und Hitzebeständigkeit übertrifft der Werkstoff BASF Wall Systems zufolge alle Anforderungen. Durch seine extrem guten wasserabweisenden Eigenschaften und hohe Diffusionsfähigkeit sei das neue Dämmsystem zudem an Gebäuden mit hoher Durchfeuchtung die ideale Lösung – Schimmelbildung undenkbar. Dank seiner feinporigen Nanostruktur erreiche Multitherm Aero zudem beim Lärmschutz bei fachgerechter Ausführung ausgezeichnete Werte. Das Dämmwunder schaffe eine Schallreduzierung von bis zu zehn Dezibel, was subjektiv als Halbierung der Lautstärke empfunden werden kann.

BASF Wall Systems ist nicht der erste Dämmstoffhersteller, der sich die positiven Eigenschaft von Aerogel zunutze macht. Bereits 2010 kündigte Rockwool unter dem Namen Aerowolle einen innovativen Dämmstoff an, der die Werkstoffe Aerogel und Steinwolle verbindet. Das daraus entstandene Produkt Aerorock ID ist allerdings für die Innendämmung gedacht. Im Herbst 2011 dann stellte Sto sein Innendämmsystem Stotherm In Aevero vor. Sto bewirbt das Produkt mit der Wärmeleitfähigkeit von 0,016 W/(mK). Damit genügen bereits extrem dünne Dämmplatten zwischen 15 bis 40 Millimeter zur Erfüllung aktueller Dämmpflichten.

Sowohl für die Innen- als auch für die Außendämmung geeignet ist dagegen ein Dämmputz der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt der Schweiz (Empa). Dieser soll mit Aerogelen dreimal besser isolieren als herkömmlicher Dämmputz. Der Markteintritt soll noch in diesem Jahr erfolgen. Der Dämmputz ist vor allem für alte Gebäude gedacht, da er historischen Baumaterialien aufgrund seiner mineralischen Basis optisch und verarbeitungstechnisch sehr nahe kommt und ist sowohl für Innen- und Außensanierungen einsetzbar.
Quelle: BASF Wall Systems / sth

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