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Lösungen sollen Sicherheit der Feuerwehr erhöhen

TÜV forscht zum Brandschutz von Fotovoltaik

Essen. Der TÜV Rheinland verstärkt sein Engagement für die Sicherheit von Fotovoltaik. Er führt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme im Auftrag des deutschen Bundesumweltministeriums ein auf drei Jahre angelegtes Forschungsvorhaben zum Brandrisiko von Solarstrom-Anlagen durch. Als weitere Partner sind die Branddirektion München, die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie sowie die Energiebau Solarsysteme eingebunden.

Ziel des neuen Forschungsprojektes ist es, die Sicherheit von Solarenergiesystemen in Bezug auf Brandgefahren zu optimieren. "Bislang gibt es nur vereinzelt Fälle, in denen Solaranlagen in Brand geraten sind. Allerdings ist eine präventive Analyse sinnvoll. Denn die Zahl der Anlagen auf Hausdächern wächst weiter. Hinzu kommen die Anlagenlaufzeiten von 25 bis 30 Jahren und der zunehmende Bau von Großanlagen mit Leistungen im Bereich von derzeit 50 Megawatt", so Wilhelm Vaaßen, Geschäftsfeldleiter Regenerative Energien bei TÜV Rheinland und Projektkoordinator des Forschungsvorhabens.

Es soll ein Maßnahmenkatalog für die Prävention von Lichtbögen entwickelt werden. Hocherhitzte Lichtbögen können bei ungenügendem Abstand oder ungenügender Isolation zwischen zwei Elektroden durch einen ungewollten Spannungsüberschlag entstehen. Da Solaranlagen über Tausende von Verbindungsstellen verfügen, ist im Laufe der hohen Betriebsdauer einer Anlage die Gefahr der Bildung von Lichtbögen gegeben. "Wir müssen die physikalischen Bedingungen, unter denen es zur Zündung eines Lichtbogens innerhalb einer Anlage kommen kann, systematisch untersuchen. Darüber hinaus wollen wir die Einflussfaktoren auf die Stabilität des Lichtbogens, auftretende Temperaturen auch im näheren Umfeld und damit wahrscheinliche Folgen analysieren", sagt Vaaßen. So ließen sich Risiken erkennen und reduzieren.

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