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"Verbrauchergefährdung kann für Deutschland ausgeschlossen werden"

Pellet-Verband entwarnt bei Radioaktivität

Holzpellets

Deutsche Holzpellets wurden nach Problemen in Italien auf Radioaktivität getestet. © PPA

Berlin. In Italien wurden vor kurzem litauische Holzpellets vom Markt genommen, die vermutlich verstrahlt waren. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband (DEPV) hat daraufhin hiesige Produkte auf Caesium 137 testen lassen. Diese Tests hätten durchgehend negative Resultate erbracht, meldet der Verband jetzt.

Sowohl in Deutschland als auch in Österreich seien bei Messungen keine Hinweise auf radioaktive Belastungen in Pellets aufgetreten, teilt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele mit. Eine Abfrage bei deutschen Pellethändlern habe keine Hinweise auf litauische Pellets gegeben. Durch diese Ergebnisse könne eine Verbrauchergefährdung ausgeschlossen werden.
 

 
Das Jenaer Institut Eurofins-AUA GmbH (Niederlassung Freiberg, Sachsen) habe im Auftrag von zehn Händlern und Produzenten aus Deutschland außerdem Pelletproben auf den Gehalt von Caesium 137 testen lassen, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands. Dabei wurde bei zwei Proben ein Höchstwert von 7 Becquerel pro Kilogramm ermittelt. Die anderen Werte lagen darunter. Die Höhe der Belastungen in den Pellets entspreche derjenigen von Böden, Pflanzen- und Pflanzenprodukten, so der Verband. Zum Vergleich: Der Grenzwert für Lebensmittel liegt bei 600 Becquerel pro Kilogramm.

Auch der österreichische Pelletverband Pro Pellets Austria (PPA) hat Pellets aus österreichischer, tschechischer und deutscher Produktion prüfen lassen, woraus sich ebenfalls keine belasteten Messungen ergaben. "Ich gehe mit Sicherheit davon aus, dass sämtliche in Österreich auf den Markt gebrachte Ware einwandfrei ist", meint Geschäftsführer Christian Rakos. Die Resultate weisen einen Höchstwert von 4,6 Becquerel pro Kilogramm auf.

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