Lichtblick vermeldet Interesse aus der Wohnungswirtschaft
Anfang September hat die öffentliche Debatte um die Kooperation zwischen Lichtblick und VW im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung für großes Medieninteresse gesorgt. In zahlreichen Presseberichten wurde die Lösung als prädestiniert für Ein- und Zweifamilienhäuser beschrieben. Die von Lichtblick und VW vorgestellte Lösung sei aber ein Konzept, über das vor allem Wohnungsbaugesellschaften nachdenken sollten, meint Martin Pehnt. Er ist Experte für Energiesysteme beim Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg.
"Man kann aufgrund der Größe sagen, dass die von VW und Lichtblick vorgestellte Lösung insbesondere für Wohnungsbaugesellschaften geeignet ist", so sein Urteil. Mit einem Schlag sind aus seiner Sicht zwei Haupthemmnisse beseitigt, die bislang die Durchsetzung der Kraft-Wärme-Kopplung bei dieser Kundengruppe gebremst haben: "Bislang können Wohnungsbauunternehmen in die Stromvermarktung gehen oder nur den Direktstrom decken. Durch die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes und das Angebot von Lichtblick, alles zu übernehmen, was an Arbeit anfällt, ist das für Wohnungsbauunternehmen interessant. Das müsste den Markt vereinfachen", schätzt er.
Rainer Kampwirth, Pressesprecher von Lichtblick, will das Preisgefüge für Privatkunden in individuellen Offerten an Wohnungsgesellschaften anpassen. Es lägen schon eine ganze Reihe von Anfragen vor, sagt er.
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