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Analysten sehen Zuwachs in Italien und Frankreich

Integrierte Fotovoltaik ist Milliardenmarkt

Dach mit Solarmodul

Integration in die Gebäudehülle ist ein Trend in der Fotovoltaik. Bild: Roto

Frankfurt am Main. Spezielle Tarife lassen die Nachfrage nach gebäudeintegrierter Fotovoltaik kräftig zulegen. Als wesentliche Herausforderung für die Branchenteilnehmer entpuppe sich der bevorstehende Rückgang oder die Aufhebung bisheriger staatlicher Anreize, so eine aktuelle Studie von Frost & Sullivan.

Laut der Untersuchung erwirtschaftete der europäische Markt für gebäudeintegrierte Fotovoltaik 2009 Umsätze von knapp 1,3 Milliarden Euro und soll es bis 2016 auf 2,7 Milliarden Euro Umsatz bringen. "Der europäische Markt für gebäudeintegrierte Fotovoltaik wächst zur Zeit sehr schnell, vor allem aufgrund der Entwicklung in Regionen wie Frankreich und Italien, die zusätzliche Anreize für Verbraucher bereitstellen, um diese Technologie einzuführen", erklärt Neetha Jayanth, Senior Research Analyst bei Frost & Sullivan.

Das könnte sich aber schon bald ändern. In Frankreich hat Premier Francois Villon für 2011 eine deutliche Reduzierung der Vergütung angekündigt, um den Boom zu bändigen und die Ausgaben für die Einspeisevergütung im Rahmen zu halten. Große Anlagen werden bereits jetzt nicht mehr genehmigt. In Italien gibt es ähnliche Debatten.

Kleinere Märkte wie Großbritannien und die Alpenländer seien im Wachstum begriffen dank spezieller Tarife für gebäudeintegrierte Fotovoltaik, so die Analysten von Frost & Sullivan.

Die Kosten sind nach wie vor eine der wichtigsten Herausforderungen für das Wachstum des Marktes. Planer in der Bauindustrie – von öffentlichen Behörden oder des privaten Sektors - sollten diese nicht nur als Fotovoltaikmaterial wahrnehmen, sondern allgemein als alternatives Baumaterial, fordert Jayanth. Dies sollte mithilfe von Vorzeigeprojekten und aktualisierten Bauordnungen erreicht werden, die den Einsatz derartiger Materialien vorsehen. pgl

 

 

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