Hersteller weiten Portfolio modulierender Ölbrenner aus
Der Heizenergiebedarf von Gebäuden wird in Zukunft deutlich niedriger sein als derzeit. Das fordert die Hersteller von Heizsystemen heraus, die sich auf die minimierten Anforderungen der neuen Verbraucher einstellen müssen.
Das gilt vor allem für die Verbrennung von Öl, die mittlerweile noch dazu häufig nur zur Ergänzung eingesetzt wird, etwa in Koppelung mit Solaranlagen. Einige Produkte, die kleine Mengen an Heizkraft bereitstellen gibt es bereits. Andere Hersteller haben potentielle Kunden in den vergangenen Monaten mit Ankündigungen neugierig gemacht.
Moduliernde Ölbrennwertanlagen im unteren Leistungsbereich können ihre Leistung dem jeweiligen Bedarf anpassen, ohne an- und auszuschalten. "Modulierende Ölbrenner kleiner Leistung werden bereits von Windhager mit dem Mira-Gerät (4,7-14 Kilowatt) oder von Weishaupt im Thermo Condens Öl-Brennwertgerät für einen Leistungsbereich von 5-15 Kilowatt angeboten", sagt Lambert Lucks, Leiter Technik beim Institut für wirtschaftliche Ölheizung.
Rotex hatte auf der ISH 2009 einen Prototypen fertig. Nach Ankündigung von Geschäftsführer Franz Grammling sollte das Produkt noch im Sommer in Feldtests gehen und im Leistungsbereich zwischen 3 und 15 Kilowatt Heizleistung angesiedelt sein. Näheres war vom Hersteller bislang nicht zu erfahren.
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