RSS | Newsletter | Über uns | Kontakt | Sitemap

Sie sind hier: Home » Aktuelles » Artikel » Fenster: U-Wert-Hatz geht unvermindert weiter

Hersteller zeigen auf der fensterbau/frontale neue Produkte

Fenster: U-Wert-Hatz geht unvermindert weiter

Bild von der fensterbau/frontale 2008.

Im März öffnet die fensterbau/frontale in Nürnberg ihre Tore. Bild: Messe Nürnberg

Tübingen. Das Top Thema der Fenster- und Türenbranche ist nach wie vor die Verbesserung der energetischen Eigenschaften ihrer Produkte. "Der Run auf den U-Wert hält an", berichten übereinstimmend Jürgen Benitz-Wildenburg vom Institut für Fenstertechnik ift Rosenheim und Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller VFF. Beide erwarten, dass der U-Wert auch die Fachmesse fensterbau/frontale, die vom 24. bis 27. März 2010 auf dem Nürnberger Messegelände stattfindet, dominieren wird. Glücklich sind sie darüber nicht.

Die fensterbau/frontale ist die größte Fachmesse rund um Fenster, Tür und Fassade. Sie findet alle zwei Jahre statt. 2010 rechnet die Messe Nürnberg mit über 700 Ausstellern und mehr als 100.000 Besuchern. "Es wird viele technische Neuentwicklungen zu sehen geben", berichtet Jürgen Benitz-Wildenburg. Er ist gut informiert, denn viele der Neuentwicklungen werden vom ift zertifiziert, bevor sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vor allem im Bereich der Rahmenmaterialien tue sich derzeit einiges, so Benitz-Wildenburg. "Im Kunststoffbereich entwickeln die Hersteller Profile, die ohne Stahlarmierungen auskommen. Relativ neu auf dem Markt sind auch Profile, die mit hochdämmenden Materialien ausgeschäumt werden." Doch nicht nur bei den Kunststofffenstern gibt es Verbesserungen. Hersteller von Aluminiumfassaden und Holz-Aluminiumfenstern haben Produkte mit speziellen Beschichtungen entwickelt, die die langwellige Infrarot-Strahlung des Sonnenlichts reflektieren. Das ist die Wärmestrahlung.

"Beim Glas tut sich nicht mehr viel. Hier sind wir mit einem U-Wert zwischen 0,5 und 0,7 derzeit am Ende der Fahnenstange angelangt", bestätigt Verbands-Mann Tschorn die Konzentration auf die energetische Verbesserung der Rahmen. Er ist genau wie Benitz-Wildenburg ein wenig traurig darüber, dass die Fensterbauer sich nach wie vor so stark auf den U-Wert konzentrieren. "Dadurch wird die Betrachtung der Fenster und Türen auf den Einsatz im Winter reduziert. Man muss aber den gesamten Wärmeschutz betrachten. Dazu gehören nicht nur die Dämmeigenschaften im Winter, sondern auch der sommerliche Wärmeschutz." Zudem kämen durch die U-Wert-Hatz weitere für die Zukunft wichtige Entwicklungen wie die Mechanisierung und Elektrifizierung der Fenster und ihre intelligente Vernetzung mit der Gebäudetechnik zu kurz.

Seite 1 von 3
Blättern 1 2 3 Weiter

 

 

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)
Bitte geben Sie die angezeigte Zeichenfolge (Captcha) ein. Dies dient zur Vermeidung von unerwünschtem Spam.

Eine Verwendung dieses Textes durch Dritte ist kostenpflichtig. Eine Lizenzierung ist möglich. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.
Meldung vom

Zurück

Bloggen mit der Redaktion

Checklisten

EnBauSa Ticker

17.05.2012

Richtlinie zur Sanierung bei Schimmel modifiziert

Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. ... » mehr


16.05.2012

Stein- und Glaswolle dominieren bei Dämmstoffen

Stein- und Glaswolle dominieren nach wie vor den Markt für Wärmedämmstoffe, so eine aktuelle ... » mehr


15.05.2012

Altersgerechter Umbau spielt noch keine Rolle

Altersgerechtes Wohnen gilt im Wohnungsbau als wichtiges Thema der Zukunft, doch die ... » mehr


14.05.2012

Inhalte des KWK-Gesetzes sind klar

Zwar hat der Bundestag die eigentlich für den 11. Mai geplante Verabschiedung auf den 24. Mai 2012 ... » mehr


Energieberatersuche


Angebote einholen

Premiumpartner