Briten forschen an organischen Solarzellen
Birmingham. An der University of Warwick ist ein Forschungsprojekt zum Thema organische Solarzellen gestartet. Die Forscher wollen vor allem flexiblere und biegsame Module entwickeln. Diese hätten auch bei Anwendungen auf dem Bau Vorteile, weil sie sich besser an vorhandene Flächen anpassen. Vor allem aber lassen sich die Zellen in Kleidern verwenden oder auch in den Lack von Autos integrieren, hoffen die Wissenschaftler.
Außerdem sollen sie billiger sein als Module auf Silizium-Basis. Sie wären Nachfolgemodelle der Dünnschicht-Zellen, die derzeit gerade auf den Markt kommen. In Deutschland wird ebenfalls an Anwendungen mit organischen Solarzellen geforscht. Dort sollen sie zur Energiegewinnung an Fassaden genutzt werden.
Das britische Projekt unter dem Namen Supergene bringt Forscherinnen und Forscher aus den Universitäten Warwick, Bath, Bristol, Cambridge, Edinburgh, Loughborough und Oxford zusammen und läuft über insgesamt vier Jahre. pgl
Informationen zu herkömmlichen Solarzellen finden Sie in unserer Rubrik "Solar und Geothermie".
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